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Im Enzpark geht es voran

Genehmigungen für Spielplatz und Feuerwehrlöschsteg im Enzpark liegen vor

Der Enzpark ist eine Baustelle: Auf dem Areal wird viel Erde bewegt. Fotos: Ramona Theiss
Der Enzpark ist eine Baustelle: Auf dem Areal wird viel Erde bewegt. Foto: Ramona Theiss
Die helle Umrandung zeigt den einstigen Gebäudeumriss der Mühle.
Die helle Umrandung zeigt den einstigen Gebäudeumriss der Mühle.
Stadtbaumeister Andreas Janssen erläutert die Wegearbeiten.
Stadtbaumeister Andreas Janssen erläutert die Wegearbeiten.
Wird noch grüner: der Salamanderteich auf der Altstadtseite.
Wird noch grüner: der Salamanderteich auf der Altstadtseite.

Besigheim. Statt Spaziergängern, Radfahrern und spielenden Kindern dominieren momentan Bagger und Erdhügel im südlichen Enzpark vor der Besigheimer Altstadt. Die Arbeiten schreiten voran.

Das ist unter anderem deutlich bei der Ernst’schen Mühle zu erkennen, deren Vorplatz mittlerweile mit Platten ausgelegt ist. Die helle Umrandung zeigt den einstigen Umriss der Mühle. In unmittelbarer Nähe wird noch ein Spielplatz errichtet. Die meisten Spielgeräte seien bestellt, sagt Stadtbaumeister Andreas Janssen, der diese Woche zudem die Genehmigung für den Spielplatz erhalten hat. Auch die Genehmigung für einen Feuerwehrlöschsteg liegt mittlerweile vor. Dieser ermöglicht es, Wasser aus der Enz zu entnehmen, um bei einem Brand im Parkhaus löschen zu können. Auch hier prüft die Stadt gerade, welche Auflagen es gibt und wie diese umgesetzt werden können.

Der Mühlensteg, der die Alt- mit der Weststadt samt Parkhaus verbindet, ist abgesehen von der Beleuchtung bereits fertig. Doch bis die Ausflügler darüber radeln und laufen können, dauert es noch ein wenig. Im Sommer soll es so weit sein.

Zwar ist bereits deutlich zu erkennen, wie die Wege später verlaufen werden, doch die Wegearbeiten im Park sind noch nicht abgeschlossen. Eine dreiwöchige winterliche Zwangspause musste eingelegt werden, „das kann man zeitlich nicht mehr aufholen“, sagt Janssen. Er möchte noch mit der zuständigen Firma sprechen, ob der Baustellentrupp personell verstärkt werden kann.

Janssen läuft über den Mühlensteg in Richtung Altstadt. Am Ende der Brücke ist eine kleine Infoecke geplant, wo sich die Ausflügler, die etwa vom Enztalradweg kommen, informieren können. Gleich daneben wurde ein Salamanderteich ausgehoben – noch dominiert hier Beton, aber Janssen versichert, dass das noch einzuzäunende Areal wieder zuwachsen werde. Links davon, in Richtung Mühlgasse, bereiten die Arbeiter alles für den Bau einer Rampe für Rollstuhlfahrer und einer Treppe vor. Die Radfahrer hingegen sollen dort nicht entlang – sie werden vom Enztalradweg über den Steg durch den Enzpark gelotst.

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