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Land fördert Erhalt von Kulturdenkmalen

Wirtschaftsministerium bezuschusst sieben Projekte im Kreis Ludwigsburg mit rund 270000 Euro

Die Restaurierung des sogenannten Köllesturms in Bönnigheim bezuschusst das Land mit rund 28 000 Euro. Archivfoto; Alfred Drossel
Die Restaurierung des sogenannten Köllesturms in Bönnigheim bezuschusst das Land mit rund 28 000 Euro. Archivfoto; Alfred Drossel

Kreis Ludwigsburg. Mit knapp zehn Millionen Euro fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg in der zweiten Tranche des Denkmalförderprogramms 2020 die Erhaltung, Sanierung und Nutzung von 131 Kulturdenkmalen in Baden-Württemberg. Das stammt laut Pressemitteilung überwiegend aus den Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto- Gesellschaft.

Aus dem Landkreis Ludwigsburg werden sieben Projekte gefördert, darunter die Sanierung der Fassade der evangelischen Kirche in Großsachsenheim. Der Zuschuss liegt bei rund 82000 Euro. In Bönnigheim wurden Stadtmauerabschnitte und Turm saniert. Das Land schießt dafür mehr als 20000 Euro zu. Für ein weiteres Projekt in Bönnigheim, die Restaurierung des sogenannten Köllesturms, gibt das Land rund 28000 Euro. Die größte Summe fließt in den Ludwigsburger Stadtteil Eglosheim: Rund 117000 Euro beträgt der Zuschuss für die Sanierung von Fassade, Fachwerkaufsatz und die Dachdeckung des Turmhelms der evangelischen Pfarrkirche St. Katharina.

Mehr als 6000 Euro gehen nach Oberstenfeld für die Erneuerung und Notsicherung des Gartenpavillons bei der Burg Lichtenberg. In den Steinheimer Stadtteil Höpfigheim fließen 10000 Euro für die Mauerarbeiten und Konservierung eines Wengertschützen-Unterstandes im Gewann Gauchenberg. Ebenfalls 10000 Euro gehen nach Ditzingen-Hirschlanden für die Sanierung und Sicherung der Natursteinmauer der evangelischen Oswaldkirche.

„Ich freue mich sehr, dass wir in der zweiten Tranche der Denkmalförderung 131 Vorhaben unterstützen können. Denn mit dem Erhalt eines Denkmals ist meist großes Engagement verbunden, welches wir damit weiter fördern wollen. Die Bau- und Kunstdenkmale in unserem Land sind ein wichtiger Teil unserer Identität. Sie prägen unsere reiche Kulturlandschaft, die auch für die kommenden Generationen weiterhin erlebbar sein soll“, wird Staatssekretärin Katrin Schütz in einer Pressemitteilung des Ministeriums zitiert. Unter den 131 Kulturdenkmalen sind 51 private, 53 kirchliche und 27 kommunale Denkmale.

Förderschwerpunkte sind Fassaden- und Fenstersanierungen, Dachinstandsetzungen und Innensanierungen. Darunter sind denkmalfachlich und handwerklich interessante und zugleich herausfordernde Maßnahmen sowohl an bekannten als auch an eher unscheinbaren Baudenkmalen, so das Ministerium. (red)

Internet: Weitere Informationen zum Förderverfahren finden sich im Internet unter www.denkmalpflege-bw.de