Markgröningen. 38 Schülerinnen und Schüler der Kursstufe 2 am Helene-Lange-Gymnasium (HLG) kamen in diesem Schuljahr nicht allein aufgrund der ungeahnt hohen Temperaturen ins Schwitzen, sondern auch wegen der noch einzulegenden „Boxenstopps“ auf dem Weg zum Abitur. „FerrABI – 13 Jahre Crashout“ war das Motto des diesjährigen Jahrgangs. Und zum Ende dieser 13 Schuljahre standen noch die mündlichen Abiturprüfungen als letzte Hürde an, bevor die Ziellinie überquert werden konnte.
Das erfolgreich bestandene Rennen wurde kürzlich bei der Abifeier gebührend gewürdigt, in deren Rahmen den Absolventinnen und Absolventen ihre Abschlusszeugnisse überreicht wurden. Neben zahlreichen Glückwünschen, Grußworten und guten Wünschen für die Zukunft wurde dabei auch der Blick zurück auf die vergangenen sieben Schuljahre geworfen.
Blick zurück geworfen
So betonten die beiden Abiturientinnen Emma und Jule, die die Abirede des Jahrgangs hielten, dass sie zwar einerseits froh über das Ende der Schulzeit seien, andererseits aber auch vieles am HLG vermissen und gern auf das Erlebte zurückschauen würden.
Einen Blick zurück warfen auch die beiden Tutoren der Stufe. Sie wünschten den Abiturientinnen und Abiturienten, dass für deren Lebenswege auch weiterhin die Leitlinien der Schule – Horizonte weiten, Kreativität stärken, Gemeinschaft leben – von Bedeutung seien.
Auch Herr Mundinger, der als Vertreter der Eltern sprach, blickte auf die insgesamt 13 Schuljahre zurück, die für die Eltern wie im Flug vergangen seien. Er verglich die Schulzeit mit einem Marathonlauf und betonte, dass es für diesen Ausdauer brauche und gerade der Endspurt noch einmal alles an Kraft und Durchhaltevermögen gefordert habe. Dankbar zeigte er sich dafür, dass das HLG nicht nur ein Ort des Wissensvermittlung, sondern auch Heimat für die Schülerinnen und Schüler gewesen sei.
Glückwünsche vom Bürgermeister
Jens Hübner, Bürgermeister von Markgröningen, griff in seiner Rede das Abi-Motto auf und beglückwünschte die Abiturientinnen und Abiturienten zu zwei guten Entscheidungen: Zum einen zur Wahl des HLG als Schule und zum zweiten zur Wahl eines Abimottos, das einen hohen Grad an Reflexion zeige. Denn er sei sich sicher, dass niemand die Schulzeit ohne den ein oder anderen Crashout durchlaufe und es sei den Abiturientinnen und Abiturienten vermutlich nicht nur aufgrund des erworbenen Wissens, sondern auch aufgrund der am HLG geschlossenen Freundschaften und wegen des ausgezeichneten Boxenteams gelungen, diese Crashs einigermaßen kontrolliert und unbeschadet zu überstehen.
Auch Schulleiterin Anke Kollmar gratulierte den Schülerinnen und Schülern zu dem Meilenstein, den sie erreicht hätten, und gab ihnen für die nun vor ihnen liegenden Wege drei Gedanken mit: Die Einzigartigkeit eines jeden Menschen sei ein Geschenk, das man aktiv annehmen dürfe. Die nun gewonnene Freiheit bringe auch Verantwortung mit sich. Und die Haltung eines Menschen zeige sich vor allem in seinem Handeln.
Das sind die Abiturientinnen und Abiturienten 2026
Annelie Allgaier, Hanna Bader, Ella Behringer (Otto-Dix-Preis, Preis der Philosophischen Gesellschaft, Preis für die besten Leistungen im Basisfach Deutsch), Jakob Boltz (Preis der VR-Bank im Fach Musik), Janina Bühler, Luca Chiodi, Lea Dajnowski, Lea De Finis, Sebastian Dieterle, Elisa Fischer, Ben Franken, Sarah Giagnorio (Preis der VR-Bank im Fach Bildende Kunst), Catharina Grefen, Nelly Halici, Tom Hatbauer, Jule Hauck, Lara Hegele, Lara Hellwich, Annalotta Herrmann, Larissa Hohenadel, Mara Hörer, Jonas Knappe, Lea Maihoff, Fynn Mertz, Lucy Mundinger (Paul-Schempp-Preis, Gemeinschaftskundepreis der Landeszentrale, Preis der VR-Bank für das beste Abitur), Debra Offterdinger, Laura Pankoke, Anna Preißner (Scheffelpreis, Musik Preis der Bachakademie, Bischof Sproll-Preis, Sozialpreis des Freundeskreises, vorgeschlagen für die Studienstiftung des Deutschen Volkes), Sophie Probst, Salomé Rentschler, Anne Rödiger, Emma Schreblowsky, Aimee Weiß, Ida Wörz, Madita Wörz (Südwestmetall-Preis), Eleana Zeziou. (red)



