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Infrastruktur

Neuer Anlauf für Deckel über die A 81 in Freiberg

Mit rund 125 000 Fahrzeugen am Tag ist die A 81 zwischen Stuttgart und Heilbronn einer der am stärksten belasteten Autobahnabschnitte in Baden-Württemberg. Ganz besonders leiden darunter die Bürger in Freiberg, deren Stadt durch die Trasse zerschnitten wird. Auf Initiative von Bürgermeister Dirk Schaible und CDU-Landtagsabgeordnetem Fabian Gramling nimmt die Stadt jetzt einen weiteren Anlauf für einen Deckel über die Autobahn. Der soll laut einer Machbarkeitsstudie in ressourcenschonender Leichtbauweise realisiert werden. Auf einer Länge von 450 Metern stellen sich die Planer eine Landschaftsbrücke vor, auf der Wohn- und Bürogebäude stehen sollen. Die durch den Deckel entstehende bebaubare Fläche ist 2,9 bis 3,6 Hektar groß.

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ine Landschaftsbrücke über der A 81 könnte die Zerschneidung der Stadt Freiberg beenden. Fotomontage: Ingenieurbüro Structure GmbH Stuttgart
Freiberg. Der geplante Ausbau der A 81 auf acht Spuren plus Standstreifen komme dem Vorhaben vielleicht sogar entgegen, meint der Abgeordnete Gramling. Das Geld für einen dann notwendigen Neubau der Brücke zwischen Zentrum und dem Stadtteil Geisingen sowie für den neuen Lärmschutz könne man stattdessen in den Freiberger Deckel investieren.

Wie Bürgermeister Schaible betont, liegt der Stadt bereits eine Einladung seitens des Verkehrsministeriums vor, die Pläne vorzustellen. „Wir hoffen auf eine Genehmigung, um weiterplanen zu können“, sagt der Schultes. Ziel sei es, das Projekt bei der Internationalen Bauausstellung in Stadt und Region Stuttgart 2027 vorzustellen. Eine finanzielle Unterstützung durch das Land für die weitere Planung wird beantragt.

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