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Feuerwehr

Rund um die Uhr im Einsatz

Jugendfeuerwehren aus Benningen und Ludwigsburg erleben erstmals gemeinsam den Berufsfeuerwehralltag

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benningen. 24-Stunden-Dienste, auch Berufsfeuerwehrtage genannt, sind bei den Jugendfeuerwehren noch immer total beliebt. Nachwuchskräfte aus Benningen und Ludwigsburg erlebten jetzt erstmals gemeinsam so eine Übung.

Morgens Antreten, Fahrzeugbesatzungen einteilen und 24 Stunden Dienst auf der Feuerwache leisten, das ist ein Berufsfeuerwehrtag. Jugendfeuerwehrmitglieder spielen den Dienstablauf einer Berufsfeuerwehr nach. Nachspielen deshalb, weil der Spaß bei einer solchen Aktion im Vordergrund stehen soll.

Der Tagesablauf nach Dienstplan wird dabei immer wieder durch Übungen in Form von unangekündigten „Einsätzen“ unterbrochen. Mit einem Berufsfeuerwehr-Tag sollen mehrere pädagogische und soziale Ziele verfolgt werden. So trägt ein Tag zum Kennenlernen untereinander bei, vertieft erlerntes Feuerwehrwissen, präsentiert die Jugendfeuerwehr in der Öffentlichkeit und bringt Action, Spaß und das Gefühl „echter Feuerwehrmann“ zu sein.

Der Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr aus Benningen und der Ludwigsburger Innenstadtabteilung war von Freitag 17 Uhr an das große Ereignis für 29 Jugendliche darunter fünf Jugendliche des Roten Kreuzes. Sie bekamen das Feuerwehrleben in Aktion im 24-Stunden-Alltag mit und übernachteten ein paar Stunden lang auch in der Benninger Feuerwache. Alle waren begeistert von dem, was die Jugendleiter Riccardo Lardino, Daniel Juknischke und Max Schäfer einforderten. Und niemand machte schlapp.

Der 7-jährige Jonas aus Benningen ist erst seit einem Monat bei der Jugendfeuerwehr. Er war begeistert und es hat ihm sehr gut gefallen. Beeindruckt zeigte er sich von der nächtlichen Abschlussübung. Die 13-jährige Emelie gehört der Ludwigsburger Jugendfeuerwehr schon seit eineinhalb Jahren an. „Es ist schön, so einen 24-Stunden-Dienst zu erleben“, sagte sie.

Die Jugendlichen mussten einige Male ausrücken: Zu einem Reißigbrand, einem Gefahrenguteinsatz, einer Menschenrettung, einem Dachstuhlbrand mit Gastank, einem Brandmelderalarm und nicht zuletzt zur großen Abschlussübung am Haus am See beim Benninger Baggersee.

Dazwischen gab es Ausbildungssequenzen und Einweisungen in die Fahrzeugtechnik und den Ablauf im Tagesdienst. Die Jugendlichen wurden gut beschäftigt. Unterstützt wurden sie von zehn Aktiven der Wehren aus Ludwigsburg und Benningen. Der stellvertretende Benninger Kommandant Michael Knoll und Ludwigsburgs Kommandant Ben Bockenmühl äußerten sich zufrieden über den Ablauf und dem Engagement der Jugendlichen. Der seit Jahren in der Feuerwehrausbildung aktive Hans Peifer von der Ludwigsburger Wehr stellte einen guten Ablauf bei der Übung fest und sieht sehr gute Ansatzpunkte für eine spätere Grundausbildung. Bewährt habe sich die Kooperation der beiden Wehren,

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