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Über Verzögerung im Enzpark ist niemand glücklich

Besigheimer Enzpark ist Thema im Gemeinderat – Lange Lieferzeit für Spielgeräte

Noch immer eine Baustelle: der Enzpark in Besigheim. Foto: Alfred Drossel
Noch immer eine Baustelle: der Enzpark in Besigheim. Foto: Alfred Drossel

Besigheim. Die Verzögerungen beim Enzpark haben jetzt auch den Besigheimer Gemeinderat beschäftigt. Wie berichtet, haben Witterung und interne Baustellenabläufe dafür gesorgt, dass sich die Eröffnung des Großprojekts nach hinten verschiebt. Aktuell ist von August die Rede.

„Der Verzug ist ärgerlich“, sagte Stadtbaumeister Andreas Janssen. Aber man tue alles dafür, dass die Baustelle zu einem guten Ende gebracht werde. Ulrich Gerstetter (CDU) erinnerte daran, dass ursprünglich im Mai eröffnet werden sollte, dann hieß es Juli und jetzt August. Im Juni habe sich der Arbeitskreis zur Sitzung getroffen – „da wurde nichts darüber gesagt, dass es Lieferprobleme beim Spielplatz gibt“. Zuvor erklärte Rüdiger König von der Bietigheimer Gartengestaltung, die sich um den Aufbau des Spielplatzes kümmert, dass seine Firma erst mit Verzögerungen überhaupt mit den Arbeiten anfangen konnte, da die Vorarbeiten anderer Firmen noch nicht beendet gewesen seien. Auch sei man beim Spielplatzbau von der Lieferung der Spielgeräte abhängig. Diese seien im Januar bestellt und zum Großteil im Juni geliefert worden; manches Spielgerät ist immer noch nicht da.

Gerstetter monierte, dass am Samstag niemand auf der Baustelle gearbeitet habe, auch am Montagnachmittag nicht – „die Bereitschaft fehlt da einfach“. Dem widersprach Rüdiger König. „Letzten Samstag war unsere Kolonne auf der Baustelle.“ Und: „Wir sind genauso wie Sie an einem zügigen Ablauf interessiert. Nur so können wir wirtschaftlich arbeiten.“ Helmut Fischer (BMU) gab Gerstetter in Teilen mit seiner Kritik recht.

Warum bei vielen Bürgern die Ungeduld wegen der Eröffnung wächst, liegt wohl hauptsächlich am Mühlensteg, der seit geraumer Zeit fertig ist. Bürgermeister Steffen Bühler betonte, dass die Brücke als Erstes gebaut werden musste. Wie berichtet, kam für ihren Bau schweres Gerät zum Einsatz. Da wäre es äußerst hinderlich gewesen, wenn Wege-, Landschafts- und Spielplatzbau bereits fertig gewesen wären. Jetzt ist es so, dass die Brücke fertig ist, das Drumherum allerdings noch nicht. Deswegen kann der Fußgänger- und Radlersteg noch nicht freigegeben werden. (kau)

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