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Ditzingen

Unfallfolgen auf A 81 gravierender als gedacht

Die Bergungsarbeiten nach dem Unfall mit vier Lastwagen auf der A 81 beim Engelbergtunnel am Montag haben länger gedauert als zunächst gedacht. Erst gegen 21 Uhr war auch das letzte Fahrzeug – der stark deformierte Sattelzug des Verursachers – geborgen, und es konnten die zwei sechs Stunden lang gesperrten Spuren Richtung Ludwigsburg wieder freigegeben werden, sagte ein Polizeisprecher. Der Schaden an den vier Lastwagen, die aufeinandergeschoben worden waren, wird auf 115 000 Euro geschätzt.

Ditzingen. Zu dem Unfall war es gekommen, als ein Sattelzugfahrer vor dem Stau im Baustellenbereich nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte und auf einen Lastwagen und eine Schutzmauer prallte. Hierdurch drehte sich der Lastwagen und prallte mit der Front gegen einen Gliederzug und eine dort aufgestellte Trennwand. Der 40-Tonner wurde durch den Aufprall noch auf einen vor ihm stehenden Sattelzug geschoben. Die Fahrer der drei aufgeschobenen Lastwagen wurden leicht verletzt.

Der Unfall verursachte massive Behinderungen. Der Rückstau – bedingt auch durch nur noch eine freie Spur, die baustellenbedingt auf der Gegenrichtung geführt wird – reichte bis zum Stuttgarter Kreuz. Der Kritik eines Lesers, dass nicht zum Beispiel eine Ampel die Zufahrt in den Engelbergtunnel steuerte, so dass es zumindest dort flüssig läuft, und er deshalb eine Stunde in den Abgasen stand, begegnete der Polizeisprecher. Die Abluft werde ständig überwacht und es werde, wenn nötig, gegengesteuert. (jsw)