Treffen
Besigheim-Ottmarsheim | 25. Juli 2017

Die Gäste sind weit gereist

Ottmarsheimer Pfadfinder empfangen Australier – Am Donnerstag geht’s zum Bundeslager nach Wittenberg

International: australische und schwäbische Pfadfinder. Foto: Ramona Theiss
International: australische und schwäbische Pfadfinder. Foto: Ramona Theiss

Die Aufregung ist im Vorfeld auf beiden Seiten groß gewesen, seit gestern Mittag dürfte sie sich gelegt haben. Denn nun sind die Australier bei den Ottmarsheimer Pfadfindern der Siedlung Passat angekommen.

Kurz vor der Ankunft wurden gestern im evangelischen Gemeindehaus die letzten Vorbereitungen getroffen: Getränke und Kuchen wurden platziert, Plakate aufgehängt. Wie der Ottmarsheimer Pfadfinder Benedikt Kayko sagte, sei der Kontakt mit den Australiern über das Bundeslager zustande gekommen. So habe man in den vergangenen Jahren auch Gruppen aus Frankreich, Griechenland und Schweden in Ottmarsheim empfangen. Seit August vergangenen Jahres sei man mit den Australiern in Kontakt.

Da war die Freude natürlich umso größer, als die Gäste – allesamt mit Hüten und großen Rucksäcken ausgestattet – gestern endlich in Ottmarsheim ankamen. Die Gruppe war aus der Schweiz angereist und wird nun bis Donnerstagmorgen in Ottmarsheim bleiben, geschlafen wird im Gemeindehaus. Heute gibt es einen Ausflug nach Stuttgart, wo unter anderem die Mercedes-Benz-Arena besichtigt wird. Der morgige Tag wird hier verbracht, geplant ist auch eine Stadtführung durch Besigheim. Gemeinsam – 43 Ottmarsheimer und die Australier – geht es dann weiter nach Wittenberg, wo das Bundeslager stattfindet, an dem mehr als 4000 – internationale – Pfadfinder teilnehmen.

Insgesamt zehn Australier sind nach Ottmarsheim gekommen. Der Leiter Aaron Wardle war schon einmal in Deutschland, die anderen seiner Gruppe nicht. „Sie sind alle sehr aufgeregt“, sagte Wardle nach dem Grußwort durch Bürgermeister-Stellvertreter Achim Schober. In Australien sind derzeit keine Ferien, die 15- bis 18-jährigen Pfadfinder, die aus dem ganzen Land kommen, mussten sich also für drei Wochen vom Unterricht befreien lassen. Das ist gar nicht so einfach, „und es ist auch eine recht teure Reise“, erklärte Wardle. Nach dem Bundeslager geht es für sie weiter nach Berlin, wo sie drei Nächte verbringen. Das Ziel ihres Aufenthalts ist klar: „Wir wollen so viel sehen wie möglich.“

Dorothee KAuer
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