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Citylauf
Citylauf: 2023 wird in der Wilhelmstraße wieder um 20 Uhr gestartet, ein Zeitlimit gibt es nicht mehr

Dichtes Gedränge auf der Strecke, die gut ankam. Foto: Ramona Theiss
Dichtes Gedränge auf der Strecke, die gut ankam. Foto: Ramona Theiss
Rund 1500 Läufer haben sich am Samstag beim Citylauf auf die Strecke gemacht, von Bambini bis Hauptlauf. Letzterer wiederum soll 2023 wieder wie gewohnt um 20 Uhr starten, ein offizielles Zeitlimit wird es nicht mehr geben. Es hatte laut Veranstalter keinerlei Probleme mit Umrundungen gegeben.

Ludwigsburg. Für den Citylauf am Samstag in Ludwigsburg hat Veranstalter Roy Fischer von der Tempomacher Event GmbH ein positives Fazit gezogen: „Alle Läufer haben die Atmosphäre gelobt.“ Wegen der Baustellen in der Stadt war die Laufstrecke über fünf und zehn Kilometer enger gezogen worden und hatte durch das Blüba geführt. Dadurch war die Strecke auf ganzer Länge mit Zuschauern gesäumt. Auf den steilen Schlossberg war verzichtet worden. Dass mit Tom Förster und dem Vorjahressieger Sebastian Hendel gleich zwei Läufer unter 30 Minuten und Förster noch unter 29 blieb, führt Roy Fischer trotz des Kiesstücks im Blüba darauf zurück.

Die Teilnehmerzahl in allen Läufen korrigierte Fischer am Montag auf 1500. Am Samstag hatte Mitveranstalter Stephan Eckenberg die Zahl der Läufer gegenüber der LKZ auf 2500 beziffert. So viel Anmeldungen habe es wohl gegeben, so Fischer, letztendlich seien aber mit 1500 deutlich weniger angetreten.

Früherer Beginn für 2023 geplant

Aus der Erfahrung heraus werde der Hauptlauf kommendes Jahr wieder um 20 Uhr stattfinden, so Fischer. Das Zugeständnis mit dem Start um 21 Uhr habe man Luis zuliebe gemacht – der Ludwigsburger Verein der Innenstadtakteure hätte den Samstag mit Sperrung an sich nicht gerne gesehen, so habe man sich auf einen späten Termin geeinigt.

„Die letzten Läufer kamen in der Dunkelheit an, die Siegerehrung um 22.30 Uhr war viel zu spät“, sagte Roy Fischer am Montag gegenüber der LKZ. 2023 plane man wie bisher mit dem Zehn-Kilometer-Lauf um 20 Uhr.

Kein Zeitlimit mehr für den Hauptlauf: Überrunden gar kein Problem

Ein offizielles Zeitlimit wird es übrigens auch nicht mehr geben. „Das hat sich als eine Phantomdiskussion herausgestellt“, so Fischer. Im Vorfeld hatte es Kritik daran gegeben, dass 70 Minuten als maximale Zeit ausgegeben worden waren. Überrundungen seien trotz der Enge kein Problem gewesen, sagte Fischer.

Ohnehin blieben nur drei von 494 Läufer auf der Strecke über 70 Minuten, der Rest kam mit bis 65 Minuten ins Ziel.