Ludwigsburg. Es ist das dritte Mal, dass die Automesse Ludwigsburg im Innenhof der Schlossresidenz stattfindet. Veranstalter ist das Ludwigsburger Wochenblatt. Das historische Umfeld habe sich bewährt, sagt Verlagsleiter Markus Ketterer: „Die Automesse bietet kurze Wege. Besucher haben die Möglichkeit, sich gezielt über neue Modelle und verschiedene Antriebsarten zu informieren.“
Dieses Angebot ist am gesamten Wochenende auf großes Interesse gestoßen. Der Automarkt hat sich zuletzt stark ausdifferenziert. Potenzielle Kunden stehen vor der Frage, ob es ein klassischer Verbrenner, ein Hybrid-Modell oder ein Elektromotor werden soll. Laien sind bei dieser Entscheidung auf Expertenwissen angewiesen, bei der Automesse beantworten Mitarbeiter von 13 Autohäusern offene Fragen zu 22 Marken und vielen neuen Modellen.

Neue Modelle stoßen auf großes Interesse
Stephan Hurst ist als Leiter der Schlossverwaltung an diesem Wochenende zwar nicht Gastgeber, wohl aber Hausherr und zeigt sich als solcher zufrieden mit dem automobilen Intermezzo. „Die Automesse war schon von Anfang an gut besucht, das Publikum ist sehr interessiert.“ Die Veranstaltung ermögliche nicht zuletzt aufschlussreiche Einblicke in die aktuelle Angebotsvielfalt. „Es ist eben etwas anderes, wenn man sich die vielen verschiedenen Modelle vor Ort anschauen und auch gleich Probefahrten mit den Autohäusern vereinbaren kann, als wenn man sich die ganzen Informationen digital zusammensuchen muss“, so der Schlossverwalter.
Von einem interessierten Publikum profitieren alle Beteiligten. „Auch die Autohäuser sind zufrieden“, betont Wochenblatt-Verlagsleiter Ketterer. Darüber hinaus ergäben sich durch die Kürbisausstellung im Blühenden Barock Synergieeffekte. Viele Familien nutzten die beiden Veranstaltungen als Ziel für einen gemeinsamen Ausflug, und so freut sich Ketterer über einen neuen Besucherrekord bei der Automesse: „Wir hatten an beiden Tagen jeweils etwa 3.000 Besucher.“

