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Unsichtbare Gefahr
Einsatz in Ludwigsburger Einfamilienhaus: CO-Melder rettet Mann das Leben

Ein CO-Melder warnt vor ausströmendem Kohlenstoffmonoxid bei defekten Heizungen und Kaminen. Archivfoto: Franziska Gabbert/dpa
Ein CO-Melder warnt vor ausströmendem Kohlenstoffmonoxid bei defekten Heizungen und Kaminen. Foto: Franziska Gabbert/dpa
Kohlenmonoxid wird oft unterschätzt, denn es ist nicht zu sehen, riecht und schmeckt nicht. Dieses gefährliche Gas ist am Mittwochnachmittag in einem Einfamilienhaus in der Ludwigsburger Imbröderstraße ausgetreten. Der Warnmelder des Eigentümers hat glücklicherweise angeschlagen und Schlimmeres verhindert.

Ludwigsburg. Ein CO-Melder hat am Mittwochnachmittag einem Bewohner in der Imbröderstraße das Leben gerettet. Nach Angaben der Ludwigsburger Feuerwehr schlug der Melder im Keller eines Einfamilienhauses an, der Besitzer alarmierte die Feuerwehr, die mit 21 Personen in fünf Fahrzeugen sowie einem Fachberater anrückte. Es sei „eine sehr hohe Kohlenmonoxid-Konzentration gemessen worden“, hieß es.

Warnmelder hat Leben gerettet

Das Haus wurde belüftet, die Heizanlage im Keller stillgelegt und daraufhin erneut gemessen. „Nachdem keine erhöhte Konzentration von Kohlenmonoxid, kurz CO, mehr gemessen wurde, sind wir abgerückt“, so die Feuerwehr. Grund für den erhöhten Wert des besonders giftigen Gases sei ein Defekt an der Heizanlage gewesen. „Der CO-Melder hat dem Bewohner das Leben gerettet.“ (bis)