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Mobilität

Im Sommer wird gebaut: Neue Wege für die Ludwigsburger Fuchshofschule

Eigentlich geht es am Fuchshof zunächst nur darum, wie die Grundschüler künftig ihre Schule erreichen – möglichst zu Fuß. Doch das neue Baugebiet, die künftige Baustelle für die Sporthalle und die Quartiersgarage schräg gegenüber machen die Planungen zu einer diffizilen Bastelarbeit. Jetzt steht fest: Im Sommer sollen Geh- und Radwege gebaut werden.

Die Fuchshofschule ist bald fertig, noch fehlen im Umfeld die Gehwege für die Schüler. Die Verwaltung zeigt vor Ort, wie die Planung aussieht. Foto: Holm Wolschendorf
Die Fuchshofschule ist bald fertig, noch fehlen im Umfeld die Gehwege für die Schüler. Die Verwaltung zeigt vor Ort, wie die Planung aussieht. Foto: Holm Wolschendorf
Die Fuchshofschule ist bald fertig, noch fehlen im Umfeld die Gehwege für die Schüler. Die Verwaltung zeigt vor Ort, wie die Planung aussieht. Foto: Holm Wolschendorf
Die Fuchshofschule ist bald fertig, noch fehlen im Umfeld die Gehwege für die Schüler. Die Verwaltung zeigt vor Ort, wie die Planung aussieht. Foto: Holm Wolschendorf

Ludwigsburg. Seit langem wundern sich die Eltern der künftigen Schüler, dass es noch keine Gehwege zur neuen Fuchshofschule gibt, die zur größten Grundschule Ludwigsburgs wird. Nach den Sommerferien ist Schulstart, die Zeit drängt. Wie berichtet, machen sie sich Sorgen, wie ihre Kinder sicher zur Schule kommen. Denn es gibt keinen Gehweg, gefährliche Engstellen zwischen Radweg und Parkplätzen und kein Platz an den Ampeln, wo sie die Straßen überqueren müssen.

Jetzt hat die Stadt reagiert und vor Ort dargelegt, was sich zunächst so einfach anhört. Denn am Fuchshof laufen verschiedene Planungen zusammen, die Straße wird teils zur Baustraße – sobald das neue Baugebiet erschlossen wird. Noch fehlen der Stadt Grundstücke, doch nächstes Jahr könnten die Arbeiten beginnen, wenn alles passt. Stimmt der Gemeinderat zudem für den Bau der Quartiersgarage und die Pläne im Sportpark Ost, wird eine zweiten Baustelle nicht weit entfernt von der Grundschule eröffnet.

Dazu kommt die Sporthalle Ost, die bereits beschlossen ist und hinter der Eishalle neu gebaut wird. Auch dort soll es möglichst nächstes Jahr vorangehen, weil die Schulen wie auch die Vereine Sportflächen benötigen. Die Halle reicht mit ihren Baufeldern in Bereiche hinein, die zunächst als Zugangsweg vorgesehen waren. Weil sich so viel verändern wird, gibt es „noch kein endgültiges Konzept für die Straße“, so Bürgermeister Sebastian Mannl.

Schulweg kann eingeübt werden

Auf Nachfrage unserer Zeitung informierte er vor Ort zusammen mit Baubürgermeisterin Andrea Schwarz, Fachbereichsleiterin Ulrike Schmidtgen und Projektleiterin für den Fuchshof, Denise Kamp, über die Planungen. Demnach wird in die Fuchshofstraße und in die Oststraße baulich eingegriffen – die Arbeiten sollen in den Sommerferien erfolgen, um rechtzeitig fertig zu sein. „Die Eltern haben dann noch Zeit, mit ihren Kindern den Schulweg einzuüben“, betont Schwarz. In beiden Straßen werden Stellplätze wegfallen, um einerseits einen Gehweg anzulegen, andererseits muss der Radweg in die Oststraße verlegt werden.

Was sich verändert:

Der bestehende Radweg in der Fuchshofstraße, der eng an der Stadionbad-Außentreppe vorbeiführt, wird aufgehoben. Die Radfahrer werden vom Berliner Platz über einen neu markierten Schutzstreifen auf die Straße und weiter entlang der Oststraße und den Alten Oßweiler Weg geführt. Der Radweg in der Fuchshofstraße wird zum Gehweg umgewidmet und entsprechend markiert. Die Schüler erhalten so genügend Platz, um auf dieser Seite in Richtung Schule zu laufen. Alternativ können Radfahrer den vorhandenen Radweg durch die Kastanienallee hindurch und entlang der Sportanlagen nutzen.

Vor der Schule wird in der Fuchshofstraße ein Zebrastreifen angelegt, die Fahrspur wird an dieser Stelle verengt, damit der Übergang sicherer ist. Alternativ kann die Ampel an der Kreuzung zur Oststraße genutzt werden. An der Kreuzung wird zudem der Platz am Übergang über die Oststraße für die wartenden Schüler verbreitert. Der Gehweg wird bis zur Schule verlängert und provisorisch bis zum bestehenden Querweg bei der früheren Stadtgärtnerei fortgeführt. Auch hier entfallen Stellplätze.

Die Oststraße wird baulich verändert, eine Fahrspur entfällt voraussichtlich. Die Straße sei breit genug, um die Flächen für Geh- und Radweg abzuzwacken. Benötigt wird dies für die geplante Aufstellfläche an der Kreuzung für die Schüler sowie für die geplanten Radschutzstreifen auf beiden Seiten der Straße.

Die Stadt setzt darauf, dass die Grundschüler möglichst zu Fuß zur Schule kommen. An zwei Seiten werden dennoch Elternhalts angelegt. In der Bebenhäuser Straße beim MTV ist der eine, die Anbindung an die Schule erfolgt über einen neuen Weg direkt am Stadiongelände vorbei und zu der dort vorhandenen Treppe. Der andere im Oßweiler Weg führt über die Querverbindung zur Fuchshofstraße.

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