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Kinderfest abgesagt, aber Antikmeile weiter im Plan

Vom edlen Geschirr und der Glaskaraffe über Spiegel und Taschen bis zum Silberrahmen ist auf der Antikmeile alles zu haben. Archivfoto: Holm Wolschendorf
Vom edlen Geschirr und der Glaskaraffe über Spiegel und Taschen bis zum Silberrahmen ist auf der Antikmeile alles zu haben. Archivfoto: Holm Wolschendorf
Mit Hygienekonzept und Abstand, hofft Tourismus & Events, kann die für 26. September geplante Antikmeile trotz steigender Coronainfektionen stattfinden. Vom Kinderfest, das bereits nach hinten verschoben wurde, hat sich die Stadt dagegen verabschiedet – ausdrücklich mit Verweis auf die Gefahr von mehr Infektionen.

Ludwigsburg. Das Ludwigsburger Kinderfest, das vom Eigenbetrieb Tourismus & Events Ludwigsburg vom ursprünglichen Termin 20. Juni auf den 19. September 2021 verschoben worden war, kann nicht stattfinden. Das steht nun fest. „Wir haben es uns nicht leicht gemacht und die Entscheidung so lange wie möglich hinausgezögert – letztlich bleibt uns jedoch keine andere Option“, bedauert Elmar Kunz, stellvertretender Geschäftsführer des städtischen Eigenbetriebs T&E..

„Das Ludwigsburger Kinderfest ist für uns keine Veranstaltung wie jede andere, sondern eine Herzensangelegenheit. Das Kinderfest lebt von der Nähe, von Mitmachangeboten, von Spontaneität und Lebendigkeit“, so Kunz. Stand heute jedoch „ist die Gefahr eines erneuten Anstiegs der Coronazahlen nach den Schulferien und einer damit einhergehenden zweiwöchigen inzidenzunabhängigen Maskenpflicht in den Schulen zu groß. In Kombination mit der immer noch zu niedrigen Impfquote insgesamt und der ungeimpften Zielgruppe der Kinder ist eine Durchführung einer Veranstaltung in der Größenordnung und Art des Kinderfestes zu unkalkulierbar und riskant.“

Abstandsregeln werden angepasst

Anders sieht es bei der Antikmeile aus. Hier plant Tourismus & Events als Veranstalter weiterhin für die dieses Mal eintägige Veranstaltung am Sonntag, 26. September, für ein erweitertes Zeitfenster von 10 bis 19 Uhr. „Die Antikmeile ist aufgrund ihrer Struktur, ihres Charakters und vor allem mit Blick auf das Zielpublikum völlig anders aufgestellt. Ausreichende Distanz zwischen Ausstellern und Besuchern waren schon vor der Pandemie ein Kennzeichen der Antikmeile und werden nun gemäß der Hygienevorschriften nochmals bedarfsgerecht nachgeschärft“, erläutert Andreas Zaiß, Leiter der Abteilung Veranstaltungen bei T&E. Je nach Lage und Bedarf, so Zaiß weiter, werde man neben dem Marktplatz auch weitere Plätze wie etwa den Rathaushof mit einbeziehen.

Die Antikmeile bietet ein hochwertiges wie breitgefächertes Angebot, das nahezu alle Sammlerbereiche abdeckt und viele Freunde gefunden hat. Möbelstücke, nostalgische Technik, französische Keramik und Meißner Porzellan, Bücher und Schallplatten, Gemälde und Schmuck gehören dazu. Nicht nur die kleinen Besucher begeistert das Spielzeug aus Großmutters und Großvaters Zeiten. Antike Eisenbahnen, Steifftiere, Puppen und Puppenzubehör werden von allen Altersklassen bewundert. (red)