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Medizinische Versorgung

Klinikum Ludwigsburg: Ambulante Behandlung ist ohne Test möglich

Ein Patient des Ludwigsburger Klinikums hatte sich über den Hinweis eines Mitarbeiters gewundert. Der hatte ihm gesagt, dass er für seine nächste ambulante Behandlung einen negativen Test vorzeigen sollte. Das ist aber nicht zutreffend.

Das Flaggschiff der RKH ist das Ludwigsburger Klinikum mit seinen 1000 Betten. Archivfoto: privat
Das Flaggschiff der RKH ist das Ludwigsburger Klinikum mit seinen 1000 Betten. Archivfoto: privat

Ludwigsburg. Besucher dürfen das Ludwigsburger Klinikum nur betreten, nachdem sie einen negativen Schnelltest oder einen negativem PCR-Test vorgelegt haben. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie geimpft oder genesen sind.

Anders verhält es sich bei Patienten, die das Klinikum für eine ambulante Behandlung aufsuchen. Sie müssen keinen Test vorlegen. Auf diese Regelung weist Alexander Tsongas, Pressesprecher der Regionalen Kliniken Holding, auf Anfrage hin.

Anlass war der Anruf eines Ludwigsburgers, der aufgrund einer Strahlentherapie seit einigen Wochen regelmäßig das Klinikum aufsuchen muss. Zu Beginn der Behandlung habe er sein Impfzertifikat vorgezeigt, und das sei ausreichend gewesen.

Als er nach der Behandlung am gestrigen Montag das Krankenhaus verlassen habe, sei er von dem Mitarbeiter an der Information gebeten worden, für den nächsten Termin einen Test vorzulegen. „Das kann nicht sein, so kurzfristig über diese Neuregelung informiert zu werden“, zeigte sich der Pensionär verärgert.

Hinweis war nicht korrekt

Der Hinweis des Klinikum-Mitarbeiters sei nicht korrekt gewesen, so Alexander Tsongas. Patienten, die im Krankenhaus ambulant behandelt würden, seien mit denen in Arztpraxen gleichzustellen und diese benötigen ebenfalls keinen Test. Er geht deshalb davon aus, dass es sich bei dem Hinweis um ein Missverständnis gehandelt habe. Ob Besuch oder ambulante Behandlung. Das Tragen einer FFP2-Maske ist auf jeden Fall verpflichtend.

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