Ludwigsburg. „Der Strom stammt überwiegend aus erneuerbaren Energien, seit kurzem ergänzt durch einen Batteriespeicher“, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes.
„Die Energie- und Mobilitätswende hat am meisten Aussicht auf Erfolg, wenn sie auch eine Energiewende der Bürger ist und dabei bezahlbar bleibt. Dafür sind dezentrale Projekte geeignet, an denen die Öffentlichkeit teilhaben und profitieren kann“, sagt Landrat Dietmar Allgaier. „Der Landkreis teilt dafür seine moderne und leistungsfähige Energieinfrastruktur mit der Allgemeinheit.“
Das Landratsamt Ludwigsburg hat im Zuge der Elektrifizierung des eigenen Fuhrparks in den vergangenen Jahren eine leistungsfähige Strominfrastruktur aufgebaut und mehr als 200 E-Ladepunkte installiert. Die Ladeinfrastruktur wurde im Rahmen des Förderprojekt LINOx BW des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert. In der Eugenstraße stehen eine Ladesäule und ein Hypercharger (Schnellladesäule) bereit. „Da der Stromverkauf nicht zu den Kernaufgaben einer Landkreisverwaltung gehört, werden diese von den Stadtwerken Ludwigsburg betrieben“, heißt es in der Mitteilung. Weitere öffentlich zugängliche Hypercharger des Landratsamts befinden sich bei der Erich-Bracher-Schule in Pattonville in der John-F.-Kennedy-Allee und bei der Carl-Schaefer-Schule in der Elmar-Doch-Straße.
In den Parkdecks rund um das Kreishaus, der Alt-Württemberg-Allee und der Eugenstraße sind 147 Parkplätze mit einer Wallbox von je 3,7 Kilowatt ausgestattet. „Neben den üblichen Parkgebühren fallen hier für das Laden keine zusätzlichen Kosten an.“ Die öffentlich zugänglichen Teile der Parkanlagen wurden in diesem Zusammenhang auch außerhalb der Geschäftszeiten geöffnet und stehen nun 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche bereit.
Willkommen seien auch Anwohner der umliegenden Wohnanlagen, die meist keine eigene Wallbox haben, ihre E-Autos über Nacht oder am Wochenende zu laden, so das Landratsamt. Dafür gebe es besondere Tarife. Die Stromerzeugung erfolgt überwiegend aus erneuerbaren Energien (Photovoltaikanlagen) und Kraftwärme-Kopplung direkt vor Ort und Reststrombezug aus dem öffentlichen Stromnetz. (red)
