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Leuchtende Traumpfade

Leuchtende Traumpfade: Erstmals Lichtspektakel im Blühenden Barock

Es ist eine Premiere, die eigentlich keine sein sollte: Am Samstag, 30. Oktober, starten im Blühenden Barock erstmals die Leuchtenden Traumpfade. Ursprünglich hätte das Lichterspektakel bereits im vergangenen Jahr stattfinden sollen. Doch just am Tag der geplanten Eröffnung kam der Lockdown.

Lasergang in der Platanenallee – für Volker Kugel ein Höhepunkt. Archivfotos vom Proberundgang 2020: Holm Wolschendorf
Lasergang in der Platanenallee – für Volker Kugel ein Höhepunkt. Archivfotos vom Proberundgang 2020: Holm Wolschendorf Foto: Holm Wolschendorf
In Licht getaucht! Die Fontänen im Nordgarten.
In Licht getaucht! Die Fontänen im Nordgarten. Foto: Holm Wolschendorf

Ludwigsburg. Nun gibt es also einen zweiten Anlauf für das erste Mal. Auf die Besucher warten unter anderem eine illuminierte Nordfassade des Schlosses, Nebelwelten mit Walgesängen, tanzende Seifenblasen, beleuchtete Kürbisfiguren, Lasereffekte und Wasserinstallationen. Und eines steht jetzt schon fest: So hat man das Blüba noch nie gesehen.

„Wir haben aus dem letzten Jahr viel gelernt, auch wenn wir lediglich einen Probedurchlauf hatten“, sagt Blüba-Direktor Volker Kugel. Rund 150000 Euro nimmt die Gartenschau für dieses Lichterspektakel in die Hand. „Wir erwarten kein Millionenpublikum, aber es muss sich tragen“, hofft Kugel. Er rechne mit rund 2000 Besuchern pro Abend.

Die „Leuchtenden Traumpfade“ starten gegen 17 Uhr mit Einbruch der Dunkelheit. Es ist eine extra Eintrittskarte dafür nötig, Dauerkartenbesitzer und Kinder bis 15 Jahre zahlen 6 Euro, Erwachsene ohne Dauerkarte zahlen 12 Euro. Mit dieser Eintrittskarte kann man sich im gesamten Gartenschaugelände aufhalten. Wer vor 17 Uhr kommen möchte, hat ab 15.30 Uhr Gelegenheit, Karten für die Traumpfade an den Kassen vor Ort zu kaufen.

Die Traumpfade sind als Rundweg durch den Nordgarten, über die Kürbiswiese bis hin zum Parkcafé angelegt. „Wer alles erleben will, sollte sich an diesen Weg halten“, rät Volker Kugel. Rund 1,5 Stunden sollte man dafür einplanen. Ein Zurück gibt es übrigens nicht. Wer am Ende angelangt ist, ist draußen. „Allerdings wird es auf der Allee zum Parkcafé und im Oberen Ostgarten Elemente zu sehen geben, die kostenfrei sind.“ Dazu gehört zum Beispiel der Lasergang durch die Allee. Das Blühende Barock möchte damit allen Dauerkartenbesitzern ermöglichen, am Abend von der Innenstadt über das Blühende Barock in die Oststadt zu kommen. Der Märchengarten wird wie immer bei Einbruch der Dunkelheit geschlossen. Und um Punkt 22 Uhr wird die Beleuchtung ausgeschaltet.

Das Parkcafé wird sowohl den Selbstbedienungsbereich als auch das Restaurant geöffnet haben, auch die Cafeteria wird bis zum Schluss in Betrieb sein. Außerdem gibt es im Nordgarten Flammkuchen und unterhalb der Emichsburg Waffeln und einen Foodtruck.

Die Idee zu den „Leuchtenden Traumpfaden“ wurde im letzten Jahr geboren. Damals wollte das Blühende Barock die Saison (die sonst immer mit Ende der Herbstferien zu Ende geht) verlängern, um einen Ausgleich zum verspäteten Start in die Saison zu bieten. Das Konzept hat so überzeugt, dass es in diesem Jahr gleich von Beginn an eingeplant war. Und auch diesmal wird es eine verlängerte Blüba-Saison geben. Sie endet dann am 5. Dezember.

Volker Kugel selbst freut sich besonders auf die Nebelwelten im Nordgarten mit Blick auf das illuminierte Schloss. „Das wird ganz sicher ein Highlight“, so der Blüba-Direktor.

Info: Karten kann man auch online unter www.blueba.de kaufen.

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