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Helferherz

LKZ-Aktion sammelt fast 200 000 Euro

Spendenschecks an über 30 Organisationen übergeben – Wieder rekordverdächtige Spendenbereitschaft von Lesern und Firmen

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Riesenfreude bei den Vertretern von gemeinnützigen Organisationen bei der Scheckübergabe im Verlagshaus der Ludwigsburger Kreiszeitung. Foto: Oliver Bürkle

Ludwigsburg. Mit einer abermals rekordverdächtigen Summe hat die LKZ-Spendenaktion „Helferherz“ abgeschlossen. Wie Verleger Gerhard Ulmer bei der Übergabe der Spendenschecks an Vertreter von über 30 Organisationen, Vereinen und sozialen Institutionen mitteilte, wurden in den letzten Wochen knapp 200 000 Euro für den guten Zweck gesammelt.

Die seit über 40 Jahren laufende Aktion bezeichnete Ulmer als Erfolgsgeschichte und er dankte in diesem Zusammenhang vor allem den vielen LKZ-Lesern, die Geld überwiesen, und den Firmen, die Schecks übergeben haben, um Menschen in Not aus Stadt sowie Kreis Ludwigsburg wirkungsvoll helfen zu können. Dies geschieht ausnahmslos über gemeinnützige Organisationen und das Geld wird nur dort eingesetzt, wo staatliche Hilfen nicht greifen.

„Für uns geht es darum, um Verständnis zu werben für die Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen“, sagte Ulmer. Das geschehe ohne großen Verwaltungsaufwand und der LKZ-Verleger dankte in diesem Zusammenhang vor allem auch den Organisationen sowie den vielen Ehrenamtlichen, die sich für Hilfsbedürftige einsetzen.

Ausgeschüttet wurden jetzt in einer ersten Runde 136 000 Euro, im Mai werden laut Gerhard Ulmer nochmals Schecks vergeben. Die LKZ-Chefredakteurin Ulrike Trampus ermutigte die gemeinnützigen Organisationen dazu, nochmals Anträge für die zweite Ausschüttungsrunde einzureichen.

„Auch unter dem Jahr treffen immer wieder Spenden ein“, sagte Trampus. Helferherz ist nämlich längst keine reine Weihnachtsaktion mehr, auch wenn der Schwerpunkt nach wie vor um die Advents- und Weihnachtszeit liegt. Martin Strecker, Geschäftsführer des Kreisdiakonieverbandes und der Liga der Freien Wohlfahrtsverbände dankte den LKZ-Lesern und den zahlreichen Firmen für die Spenden.

„Wir wissen, dass die LKZ-Leser großen Wert darauf legen, dass die Spenden in der Region bleiben. Und es gibt auch hier viele Menschen, die am Rande leben. Für sie ist die Vielfalt von Organisationen da“, betonte Strecker. Es existiert im Landkreis Ludwigsburg dabei ein ordentliches Netzwerk der Hilfen, das die LKZ fördere und unterstütze, fügte Strecker an.

Das Markenzeichen der LKZ-Aktion Helferherz sind auch die zahlreichen Benefizveranstaltungen, die im vergangenen Jahr wieder mit großem Erfolg durchgeführt wurden.

Zwei besondere Benefizkonzerte

Das begann mit Deutschlands größter Kürbissuppe, die Ende September im Blühenden Barock für die gute Sache gelöffelt wurde. Bei herrlichem Wetter drängten sich die Besucher um den Riesentopf, der gleich mehrmals geleert wurde. Ein hochkarätiges Ereignis war auch wieder das Benefizkonzert des Heeresmusikkorps Ulm im Oktober im Forum, das mit einem Programm aus Klassik, Pop, Beat und auch Märschen begeisterte.

Das Orchester ist der Aktion Helferherz schon seit vielen Jahren verbunden. Ein weiteres, glanzvolles Benefizkonzert mit der Königin der Panflöte, Daniela de Santos, folgte Ende Oktober in der Friedenskirche.

Das Broadwaymusical „Big Fish“, das Anfang Dezember im Forum aufgeführt wurde, stand ebenfalls im Zeichen von Helferherz. Ein Riesenerfolg war auch wieder der LKZ-Glühweinstand auf dem Barock-Weihnachtsmarkt in Ludwigsburg, wo LKZ-Mitarbeiter und Prominente aus Sport, Politik und Gesellschaft mit Köstlichkeiten aller Art, vorneweg dem nach geheimer Rezeptur gebrauten Glühwein, bewirteten.

Höhepunkt war außerdem der Auftritt der Ludwigsburger Band „Beat Union“, die wieder ein spontanes Konzert gab und ebenfalls dafür sorgte, dass der Stand dicht umringt war. Bei Hits von einst feierten viele treue Fans begeistert mit.