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Ludwigsburg: Neue Linienführung für die Stadtbahn positiv bewertet

Stadt und Kreis sehen gute Ansätze für die Weiterplanung des Nahverkehrsprojekts

Neue Streckenführung durch Ludwigsburgs Südstadt wird in den Rathäusern begrüßt. Archivfoto: dpa
Neue Streckenführung durch Ludwigsburgs Südstadt wird in den Rathäusern begrüßt. Foto: dpa

Ludwigsburg. Neue Bewegung in der Diskussion um die geplante Stadtbahn im Kreis Ludwigsburg: Eine von Oberbürgermeister Matthais Knecht ins Spiel gebrachte Südvariante hat jetzt in einer Untersuchung des Verkehrswissenschaftlichen Instituts Stuttgart gute Noten erhalten. Danach wäre eine Streckenführung von Pattonville über die Königinallee und W+W oder über die Robert-Franck-Alle zum Ludwigsburger Bahnhof in ihren verkehrlichen Wirkungen genauso gut wie eine Trasse über die Hindenburgstraße. Diese ist bislang geplant. „So könnte der Stadtbahnast von Remseck/Aldingen nach Ludwigsburg deutlich schneller realisiert werden“, erklärte Landrat Dietmar Allgaier nach der Sitzung des Zweckverbands am Montag. Auf der Strecke könnte, anders als bisher vorgesehen, durchgängig eine SSB-Hochflurbahn fahren.

Ludwigsburgs Oberbürgermeister Matthias Knecht bewertet das Ergebnis der Studie auch mit einer Hochflurbahn positiv, später könne gegebenenfalls auf Niederflurfahrzeuge umgestiegen werden. Auch die neue Streckenführung hätte Vorteile, indem das Wüstenrot-Areal in der Südstadt, die Karlshöhe und die Evangelische Hochschule eingebunden werden. Noch im Frühjahr 2022 will Knecht mit dem Gemeinderat eine entsprechende Entscheidung herbeiführen.

Die Bahnstrecke von Markgröningen nach Ludwigsburg, wo die Gleise noch vorhanden sind, ist einfacher zu realisieren als der Aufbau eines eigenen Stadtbahn-Netzes. Ludwigsburg sieht sich diesem Ziel nun näher.

Weitere Infos in der Dienstag-Ausgabe der LKZ.

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