Ludwigsburg. Die Anlagen befinden sich auf dem Flachdach der Feuerwehr, dem Satteldach eines Gebäudes der Technischen Dienste Ludwigsburg (TDL) sowie einer neuen Containerbedachung auf dem Hof der Feuerwehr. Allein die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Satteldach des TDL-Gebäudes hat eine Leistung von 197 Kilowattpeak (kWp). Sie ist damit auch die größte Einzelanlage der Stadtverwaltung, heißt es in einer Pressemitteilung.
Die drei Anlagen zusammen haben laut Mitteilung eine Leistung von 295 Kilowatt-Peak (kWp). Sie bestehen aus 659 Modulen, die pro Jahr etwa 300.000 Kilowattstunden Strom produzieren. Genug, um circa 80 Vier-Personen-Haushalte zu versorgen. Der erzeugte Strom wird zuerst direkt auf dem Areal für die Feuerwehr und die TDL genutzt. In diesem Sommer wird ein Batteriespeicher installiert, in den die Stromüberschüsse zum großen Teil zwischengepuffert werden. Der Batteriespeicher wird zu 90 Prozent durch Fördermittel des Umweltministeriums Baden-Württemberg finanziert.
- Das digitale und kostenlose Beratungstool „Solar-Check“ bietet individuelle Informationen zur Eignung des eigenen Dachs sowie zu Kosten und Technik. Infos unter www.ludwigsburg.de/solar-check.
- Außerdem beraten Fachleute der lokalen Solarinitiative jeden ersten Mittwoch im Monat von 16 bis 18 Uhr im Monat über Balkonkraftwerke. Die Beratung findet in der Stadtbibliothek im Kulturzentrum statt, bei gutem Wetter wird sie auf den Rathaushof verlegt.
- Eine weitere Möglichkeit, sich zu informieren, sind privat organisierte Solarpartys. Dabei geben ehrenamtliche Solarbotschafter ihr Wissen an Interessierte aus der Nachbarschaft weiter. Mehr dazu auf www.ludwigsburg.de/solar.
Die Stadt spart mit den drei Photovoltaik-Anlagen nach eigenen Angaben jährlich rund 70.000 Euro. Die Investition von rund 500.000 Euro amortisiere sich also voraussichtlich in rund sieben Jahren. Bei einer geplanten Laufzeit von 30 Jahren werden die Anlagen etwa neun Millionen Kilowattstunden treibhausgasneutralen Strom erzeugen. (red)

