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Mensch, Leute! Endlich wieder Kino!

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Was tut man nicht alles für die Liebe. Ich gehe zum Beispiel Jahr für Jahr mit dem Liebsten ins Open-Air-Kino. Wo ist das Problem, mögen Sie sich fragen. Nun, der Liebste geht bei Wind und Wetter. Und ich geh mit. Wir saßen schon bei bester Sommerstimmung mit Drink am Strand und haben einen Film geguckt. Aber - und natürlich muss jetzt ein Aber kommen - wir saßen auch schon mal bei 12,5 Grad (im August) und Nieselregen unter freiem Himmel. Manchmal wird eine Beziehung eben auf eine ganz harte Probe gestellt.

Ein Besuch beim Sommernachtskino in der Karlskaserne steht natürlich auch auf der Liste von Citymanager Markus Fischer. Am heutigen Samstag geht‘s ja los! Aber so lange wollte Fischer wohl nicht aufs Kinovergnügen warten. „Ich war kürzlich schon mal im Kino.“ Um 15 Uhr. „Wir wollten abends noch was kochen“, erzählt er mir. Ganze acht Leute saßen im Saal. Schade für den Kinobetreiber, der Stimmung hat‘s aber keinen Abbruch getan: „Ich hatte noch nie so viel Spaß, ins Kino zu gehen.“ In Kürze geht‘s in den Urlaub. „Wir wandern eine Woche im Schwarzwald den Wasserweltensteig.“ Im Anschluss geht‘s für eine Woche Erholung und Genuss in die Pfalz.

Wenn Hermann Dukek in den Urlaub fährt, dann hört der Dirigent des Ludwigsburger Sinfonieorchesters am liebsten die Songs von Queen oder von Singersongwriterin Vienna Teng. Dieses Jahr geht‘s zu Freunden an den Bodensee - mit Badehose und Wanderstiefel, wie er mir verraten hat. „Ich höre aber auch gerne Hörbücher.“ So wie zum Beispiel The Way of Integrity von Martha Beck. Tatsächlich hört er das im englischen Original. „Ich habe ein paar Jahre in Berlin gelebt, da hatte ich viele italienische Freunde, und Englisch war die Sprache, mit der wir uns alle verständigen konnten.“

Den Urlaub hat Stadtwerke-Geschäftsführer Christian Schneider noch vor sich („wir gehen ins Allgäu“). Vorher geht‘s aber auf jeden Fall noch ins Open-Air-Kino in die Karlskaserne! „Mir ist es da eigentlich egal, welchen Film wir schauen, ich genieße einfach die Atmosphäre!“ Popcorn, Nachos und was zu trinken gehören dazu. Grundsätzlich sei er nicht festgelegt, was das Film-Genre anbelangt. „Ich schaue von Actionfilm mit Horrorfilm alles, aber meistens entscheidet am Ende meine Frau.“ So muss das sein!

Ich weiß nicht, welche Filme auf der Liste von Weltklasse-Turnerin Turnerin Tabea Alt (Olympia in Rio) stehen, aber ich weiß, dass sie ein Thema künftig ganz besonders in den Blick nehmen wird: Babys, die extrem zu früh geboren wurden. Seit kurzem ist sie nämlich Botschafterin für den Ludwigsburger Verein Aufwind, der Familien mit dieser schwierigen Situation hilf. Bravo!

Fotos: Ramona Theiss, privat

Haben Sie was gehört oder gesehen? Dann sagen Sie‘s mir! E-Mail: Julia.Essich-Foell@lkz.de, Telefon (07141) 130-281.

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