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Neues Restaurant „La Pinseria Ludwigsburg“: Hier ist der Name Programm

Über viele Jahre hinweg war das Restaurant in der Solitudestraße, direkt auf der Ecke Leonberger Straße, verpachtet, jetzt übernehmen die Eigentümer selbst

Sabrina Sesivarevic vor ihrem neuen Restaurant. Fotos: Holm Wolschendorf
Sabrina Sesivarevic vor ihrem neuen Restaurant. Fotos: Holm Wolschendorf
Pinsa mit Lachs und Rucola
Pinsa mit Lachs und Rucola
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Ludwigsburg. „Ganz früher hat hier die Familie meines Mannes deutsche Küche angeboten“, erzählt Sabrina Sesivarevic. Später zog ein italienisches Restaurant ein, dann ein rumänisches und zuletzt ein Pinsa-Restaurant.

Die Chefs sind schon lange vom Produkt überzeugt

Das schloss jedoch nach wenigen Jahren wieder. „Vom Produkt waren wir aber schon lange überzeugt, deshalb haben wir uns entschieden, selbst wieder die Gastronomie zu übernehmen“, sagt Sesivarevic. In der Küche steht Ehemann Boris. Er ist gelernter Restaurantfachmann und betreibt seit 1998 das angrenzende Hotel.

„Ich freu mich jetzt auf die Eröffnung“, sagt die Chefin. Die letzten Monate haben sie damit verbracht, den Gastraum zu renovieren. Wände und Stühle sind in grün und pink gehalten, „wir wollten, dass es fröhlich und frisch aussieht.“ Und schon mehrmals hätten Passaten den Kopf zur Tür reingestreckt, wollten wissen, ob schon geöffnet sei. Heute ist es soweit.

Das Besondere ist die lange Gärzeit des Teigs

„Die Lage ist gut“, sagt Sabrina Sesivarevic, die in ihrem Hauptberuf Erzieherin bei der Awo ist. Die Nähe zum Bahnhof und zum Hotel schräg gegenüber sei attraktiv. Dass ihre Pinsa bei den Gästen ankommt, daran hat sie keinen Zweifel. „Es ist einfach ein tolles Produkt. Ähnlich wie eine Pizza, aber durch die lange Gärzeit des Teigs viel bekömmlicher.“ 72 Stunden ruht der Teig aus Soja-, Reis- und etwas Weizenmehl sowie Sauerteig, bis er weiterverarbeitet wird. Ähnlich wie die Pizza wird er mit Tomatensoße bestrichen, mit allem belegt, was schmeckt und kross gebacken. Ihr Lieblingsbelag ist die scharfe Salami, sagt Sesivarevic, als „scharfe Sabrina“ steht diese Variation deshalb auf der Karte. Die Pinsa, so besagt die Legende, ist schon im Antiken Rom gegessen worden. Andere Quellen behaupten, es sei die Erfindung eines cleveren italienischen Geschäftsmannes. Die Wahrheit liegt vielleicht irgendwo dazwischen, entscheidend ist der Geschmack.

Weitere Berichte zu Geschäften aus der Ludwigsburger Innenstadt lesen Sie auf unserer Themenseite „Shoppen und Ausgehen“.

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