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KSK Music Open in Ludwigsburg
Rückkehr eines Festivals: Der Schlosshof ist bereit für die Party

Bühne frei: In den nächsten Tagen sind unter anderem Revolverheld und Dropkick Murphys zu Gast. Fotos: Holm Wolschendorf, Tim Kramer/p, privat
Bühne frei: In den nächsten Tagen sind unter anderem Revolverheld und Dropkick Murphys zu Gast. Fotos: Holm Wolschendorf, Tim Kramer/p, privat
Bühne frei: In den nächsten Tagen sind unter anderem Revolverheld (Bild) und Dropkick Murphys zu Gast. Fotos: Holm Wolschendorf, Tim Kramer/p, privat
Bühne frei: In den nächsten Tagen sind unter anderem Revolverheld (Bild) und Dropkick Murphys zu Gast. Fotos: Holm Wolschendorf, Tim Kramer/p, privat
Bühne frei: In den nächsten Tagen sind unter anderem Revolverheld und Dropkick Murphys (Bild) zu Gast. Fotos: Holm Wolschendorf, Tim Kramer/p, privat
Bühne frei: In den nächsten Tagen sind unter anderem Revolverheld und Dropkick Murphys (Bild) zu Gast. Fotos: Holm Wolschendorf, Tim Kramer/p, privat
Erstmals seit 2019 nehmen die KSK Music Open wieder Kurs auf den Ludwigsburger Schlosshof: Los geht es am Samstag mit den Dropkick Murphys – das erste von insgesamt fünf Konzerten des Festivals. Der Aufbau ist eine logistische Mammutaufgabe.

Ludwigsburg. Gabelstapler brausen über den Kies und wirbeln Staub auf, tonnenweise Material wird durch die Gegend transportiert, Absperrgitter, Bühnenteile, Lautsprecherboxen. In der flirrenden Hitze des an Schattenspendern bekanntlich eher armen Hofs des Ludwigsburger Residenzschlosses wuseln zudem mehr als ein Dutzend Arbeiter umher, um Licht und Ton rund um die Bühne zu installieren. Seit Dienstag läuft der Aufbau für eines von Ludwigsburgs größten Open Airs, das am Samstag, 30. Juli, beginnt und bis nächste Woche Sonntag läuft.

Daniel Niedrich hält beim Veranstalter Eventstifter seit Jahren fast alle Fäden in der Hand, er läuft kreuz und quer über den Schlosshof, das Handy klingelt fast ununterbrochen. Eine technische Nachfrage hier, eine logistische dort. „Alles im Plan, alles pünktlich – die Bühne ist auch schon abgenommen“, sagt er zufrieden. Für Niedrich ist es Stress der positiven Art, gerade in diesem Jahr: Schließlich war es trotz leiser Hoffungen sowohl 2020 als auch 2021 wegen der Coronapandemie nicht möglich oder zumindest nicht wirtschaftlich, die KSK Music Open zu veranstalten.

Bis zu 10000 Besucher werden erwartet

Einige zunächst verschobene Veranstaltungen wie die Konzerte Dieter Thomas Kuhn, Peter Maffay oder Lionel Richie blieben über die Zeit auf der Strecke und wurden aus organisatorischen Gründen endgültig abgesagt. Doch auch das Lineup für dieses Jahr kann sich sehen lassen: Am Samstag, 30. Juli, um 20 Uhr starten The Dropkick Murphys das bunte Treiben im Schlosshof. In der nächsten Woche stehen dann gleich vier Konzerte an: Avantasia am Donnerstag, 4. August, dann Revolverheld (5. August), „Die 90er Live“ (6. August) und Sarah Connor (7. August). Letzteres ist bis auf mögliche Rückläufer ausverkauft, für alle weiteren Termine gibt es noch Karten.

Zum genauen Stand des Vorverkaufs herrscht wie in der Branche üblich Stillschweigen seitens des Veranstalters: Offizielle Zahlen gibt es nicht, bekannt ist nur, dass wie üblich bis zu 10000 Zuschauer im Schlosshof dabei sein können. In diesen Zeiten, in denen die krisengeplagten Zuschauer aus den verschiedensten Gründen oft nur zaghaft ihre Tickets kaufen, wäre man wahrscheinlich oft schon zufrieden, wenn sich halb so viele im Schlosshof einfänden. Die Vorfreude ist in jedem Fall groß: „Selbstverständlich sind wir alle froh, dass die KSK Music Open dieses Jahr, wenn auch etwas verspätet, die zehnte Auflage feiern dürfen“, sagt Niedrich.

Zehn Essensstände, 15 Getränkebars, 40 Dixie-Klos

Ein besonderes Augenmerk liegt – zumal nach den durchwachsenen Erfahrungen des Dukeland Open Airs am Seeschloss Monrepos und Live am Viadukt in Bietigheim-Bissingen mit den Rappern Rin und Bausa in diesem Sommer – auf der Versorgung: Auch hier will Eventstifter auf der Expertise der vergangenen zehn Ausgaben aufbauen. So gibt es zehn Essensstände und 15 Getränkebars, außerdem vier Toilettenwagen, 40 Dixie-Klos und 15 Urinale. Soweit die Fakten. Gibt es Unterschiede zu den vergangenen Ausgaben der KSK Music Open? „Natürlich macht man sich immer Gedanken, was man verbessern kann“, sagt Organisator Daniel Niedrich. „Aber die Veranstaltung ist ja erprobt, seit 2010.“ Will heißen: Hunger, Durst oder Druck auf der Blase soll niemand über Gebühr verspüren, zumindest theoretisch. Vieles steht und fällt ohnehin mit dem Wetter – und das verspricht zumindest zum Auftaktkonzert, mit Sonne und mäßig warmen Temperaturen, ideal zu werden.

Info: Tickets und weitere Infos zu den diesjährigen KSK Music Open gibt es auf www.ksk-music-open.de.