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Reisen

Tourismus-Offensive in Ludwigsburg

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Ludwigsburg. Die neue Dachmarke für einen kräftigen Schub in der Tourismuswerbung ist schon mal gesetzt. Mit internationalem Anspruch und einem Bekenntnis zu den digitalen Trends im Reiseverkehr heißt sie #visitludwigsburg. Bei allem Bestreben, sich damit modern zu präsentieren – der neue Tourismusmanager Elmar Kunz setzt auf das historische barocke Erbe der Stadt, um mehr Reisewillige für Ludwigsburg zu begeistern.

Kunz ist stellvertretender Geschäftsführer des städtischen Eigenbetriebs Tourismus & Events und legt jetzt nach einem Jahr im Amt ein neues Ludwigsburger Tourismuskonzept vor. Ausgehend von einer Analyse heutiger Reisegewohnheiten und den Ludwigsburger Gegebenheiten mündet das Konzept in eine Strategie, die sich auf vier Themenfelder konzentriert. „Alleinstellungsmerkmale und Besonderheiten sind wichtig, ein Gemischwarenladen ist der falsche Weg“, warnt Kunz.

Ganz vorne steht das Residenzschloss als „Deutsches Versailles“, zusammen mit dem Blühenden Barock. Dann unter dem Stichwort „Kultur und Events“ vor allem die barock geprägten Großereignisse Venezianische Messe und Weihnachtsmarkt auf dem historischen Marktplatz.

Als dritten Grundpfeiler holt das Tourismuskonzept einen landschaftlich reizvollen Teil von Ludwigsburg aus einem Schattendasein: die Steillagen am Neckar, verbunden mit Angeboten rund um das Thema Wein. Und viertens will auch Ludwigsburg dem aktuellen Trend hin zu Naturerlebnissen Rechnung tragen: mit einem Ausbau des Outdoor-Angebots für Radfahrer und für Freizeitspaß auf dem Wasser des Neckars.

Viel vorgenommen hat man sich über den Tourismus im engeren Sinn hinaus für ein weiteres Gebiet, das Menschen von außen in die Stadt bringt: den Markt für Tagungen und Kongresse. Obwohl Ludwigsburg hier schon gut aufgestellt sei, gebe es noch Potenzial für Wachstum bei den Tagungsreisenden, heißt es im Tourismuskonzept.

All diesen strategischen Überlegungen ist im Tourismuskonzept ein umfangreiches Paket an konkreten Maßnahmen hinterlegt. Auch die Forderung, dass Ludwigsburg mehr Hotelbetten vor allem in den Kategorien mit zwei und vier Sternen braucht. Das Konzept ist unterfüttert mit einer Analyse der wirtschaftlichen Effekte des Tourismus und dem Hinweis, dass Reisende wesentlich zu den Umsätzen in Gastgewerbe und Einzelhandel beitragen.

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