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Goethe-Gymnasium

Weihnachtliche Musik vom Feinsten

Großer Andrang beim Schulkonzert in der Friedenskirche – Schulleiter Medinger spannt Bogen zu Großbritannien

Dicht gedrängt stehen die Mitglieder der Chöre aus Klasse fünf und sechs gemeinsam mit den Musikern des Juniororchesters im Altarraum der Friedenskirche. Foto: Oliver Bürkle
Dicht gedrängt stehen die Mitglieder der Chöre aus Klasse fünf und sechs gemeinsam mit den Musikern des Juniororchesters im Altarraum der Friedenskirche. Foto: Oliver Bürkle

Mit dem traditionellen Weihnachtskonzert haben Schüler, Lehrer und Eltern des Goethe-Gymnasiums begeistert. „Kommt, lasset uns anbeten“, war das musikalische Event in der Friedenskirche betitelt. Der Andrang war so groß, dass etliche Besucher mit einem Stehplatz vorlieb nehmen mussten. Der Begeisterung schadete es nicht.

Mit einer politischen Botschaft eröffnete der Leiter des Goethe-Gymnasiums den musikalischen Abend. „I’m against the Brexit. Don’t go!“, machte Wolfgang Medinger keinen Hehl aus seiner Abneigung gegenüber der Abkehr der Briten aus der Europäischen Union. Nicht zuletzt zog sich die Verbindung zu Großbritannien mit Werken von John Gardner, John Rutter und Benjamin Britten wie ein roter Faden durch das Programm.

Nach Monaten des Probens laute das Motto nun „Die Dunkelheit hat keine Chance. Vertraut dem Himmel, dem Leben, Gott und Euch selbst“, so Medinger. Der Sieg des Lichtes sei das, was den Kern der Weihnachtsbotschaft ausmache. „Let’s begin“, dieser Aufforderung kamen die zahlreichen Mitwirkenden nur zu gerne nach. Eröffnet wurde das Konzert mit einer Fanfare, die mit Jörg Lemberger ein Musiklehrer des Goethe komponiert hat. Gespielt wurde das Stück von Bläsern der Bigband und des Orchesters. Dann hatten die jüngsten Schüler mit einem Lied von Michael Praetorius (1571-1621) ihren großen Auftritt. Sie hatten sich auf der Empore aufgestellt. Unter der Leitung von Musiklehrerin Elisa Schulz und begleitet von Ralf Colin an der Orgel ließen die Mädchen und Jungen mit „Carol of the Bell“ die Glocken läuten. Beschwingt klang „Tomorrow shall be my dancing day“.

Richtig voll im Altarraum wurde es, als der Chor der Klasse fünf mit „Corramos, Corramos“ zu einem musikalischen Ausflug nach Venezuela einlud. Die Musiklehrer Regina Bauer und Claudius Heinzelmann leiten diesen Chor. Unter der Leitung von Sabine Knecht-Ammon hatte der Chor der Klasse sechs „God rest you merry, Gentlemen“, ein traditionelles Weihnachtslied aus England , eingeübt. „Hark! The Herald Angels sing“ von Felix Mendelssohn Bartholdy sangen die Chöre der Klassen fünf und sechs gemeinsam und wurden musikalisch vom Juniororchester (Leitung: Sabine Knecht-Ammon) der Schule begleitet.

Windlichter mit brennenden Kerzen hielten die Mitglieder des Mädchenchores bei ihrem Einzug in den Händen. Hier singen Schüler der Klassen acht bis zwölf unter der Leitung von Susanne Kovalev „Ave Maria“ von Francis Poulenc und „Mary’s Lullaby“ von John Rutter, die Zuhörer waren wie so oft an diesem Abend begeistert.

Höhepunkt des Abends war der gemeinsame Auftritt des Chores der Klasse acht bis zwölf mit dem Orchester und dem Eltern-Lehrer-Chor: Mit Auszügen aus „Come let us sing“ von Georg Friedrich Händel und Stücken von Felix Mendelssohn Bartholdy hatte es sich dieser Chor nicht leicht gemacht: Benedikt Vennefrohne und Susanne Kovalev hielten abwechselnd den Dirigentenstab in den Händen, wobei Vennefrohne auch das Orchester leitet. Die Mezzosopranistin Katharina Göhr und der Tenor Peter Witte trugen als Solisten zum Gelingen dieser Darbietungen bei.

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