Ludwigsburg. Nachdem die ersten Besucher schon um 11 Uhr über den Ludwigsburger Barockweihnachtsmarkt schlenderten und die ersten Crêpes der Saison auf dem Weihnachtsmarkt verspeisten, eröffnete Oberbürgermeister Matthias Knecht um 18 Uhr auf dem Marktplatz auch ganz offiziell den Weihnachtsmarkt.
Zwei Neuerungen und große Pläne
Vor allem die Neuerungen im Jahr 2026 betonte er. Neben Ständen in der Eberhardstraße, hob er vor allem aber die neue „Standstadt“ auf dem Arsenalplatz hervor. Dort findet in diesem Jahr erstmalig auch ein Teil des Weihnachtsmarkts statt. Neben den Ständen gibt es dort auch ein Bähnle.
„Das Bähnle kennen Sie vielleicht schon aus dem Blühenden Barock“, so der Knecht zu den Weihnachtsmarktbesuchern am Dienstagabend. „Das Bähnle ist dieses Jahr zu Gast auf dem Arsenalplatz und das ist vor allem für die Kinder aus unserer Stadt und aus der Region eine tolle Sache.“
Falls der Markt auf dem Arsenalplatz gut angenommen werde, so der Oberbürgermeister, könnte man diesen im kommenden Jahr noch erweitern.
Musikalisch begeisterte „Voices of Peace“, der Gospelchor der Ludwigsburger Friedenskirche. Chorleiter Hans-Martin Sauter animierte immer wieder auch das im Regen stehende Publikum mitzusingen und erntete dafür Applaus.
Nachdem einem Gedicht von Weihnachtsengel Leni lenkte Knecht den Blick auf die aktuelle Lage in Ludwigsburg und in Europa. Es sei momentan keine einfache Zeit. „Umso wichtiger ist es, das dieses Zeichen der Hoffnung gesetzt wird und wir diese Zeit miteinander in Frieden und in gutem Miteinander in unserer Stadt genießen können.“
Ganz nach Tradition zündete der große Engel auf Stelzen das Licht am Marktplatzbrunnen an, so dass Oberbürgermeister Knecht und Weihnachtsengel Leni den Weihnachtsmarkt offiziell eröffnen konnten.
Nach Applaus des Publikums folgten weitere Lieder des Gospelchors und die ersten Tassen Glühwein und Punsch für die Besucher.


