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Nahverkehr

Zwischen Remseck und Oßweil eine Bus-Trasse

Die Planer wollen den Busverkehr auf einer langen Achse aus der Ludwigsburger Weststadt durch die Innenstadt bis nach Oßweil und Remseck deutlich beschleunigen. Für den letzten Abschnitt auf einer Landstraße denken sie an den Bau einer eigenen Bustrasse, allerdings nur in Richtung Oßweil.

Nach Remseck sollen schnelle BRT-Busse auf der Landesstraße L 1140 fahren (rote Markierung unten). Eine eigene Fahrtrasse für Busse soll es nur auf der anderen Straßenseite in Richtung Oßweil geben. Archivfoto: Ramona Theiss
Nach Remseck sollen schnelle BRT-Busse auf der Landesstraße L 1140 fahren (rote Markierung unten). Eine eigene Fahrtrasse für Busse soll es nur auf der anderen Straßenseite in Richtung Oßweil geben. Foto: Ramona Theiss

Der gesamte Ausbau des Nahverkehrs soll zwei neue Verbindungen aus der Innenstadt nach Oßweil bringen: auf längere Sicht einmal per Stadtbahn in die Ortsmitte von Oßweil, zum anderen möglichst bald mit BRT-Schnellbussen an den Südrand von Oßweil – und dort mit einer Weiterführung bis nach Remseck-Neckargröningen.

Die Landesstraße 1140 zwischen Oßweil und Remseck ist viel befahren, für Busse eine Staufalle. In ihrer Analyse der Verkehrsverhältnisse auf dieser Strecke kommen die Planer im Rathaus zu dem Ergebnis, dass es ausreicht, wenn die BRT-Busse in Richtung Oßweil freie Fahrt bekommen. Sie haben detaillierte Pläne ausgearbeitet, wie eine ganz eigene, einspurige Bustrasse parallel zur Landesstraße gebaut werden kann.

Es gibt auch Überlegungen, wie die Kreisstraße aus Hochberg, die in die L 1140 einmündet, vor dieser Kreuzung um eine Busspur verbreitert werden kann, damit Busse schnell auf die Trasse nach Ludwigsburg einbiegen können.

In der Gegenrichtung auf der L 1140 nach Remseck wird kein Bedarf für eine eigene Bustrasse gesehen. Der BRT-Bus könne im Verkehr ausreichend schnell mitschwimmen. Pendler berichten allerdings von Staus, vor allem im Berufsverkehr abends.

Der letzte Abschnitt der Strecke in Remseck wird weitgehend autofrei. Denn Remseck plant, mit dem Bau der „Neuen Mitte“ die bestehende Landesstraße ein Stück weit nach Westen zu rücken und den Durchgangsverkehr dann über eine neue Brücke zu führen. Busse haben dann die alte Straße zusammen mit Radlern und Fußgängern für sich. Weil dann auch die alte Brücke für Busse frei wäre, gibt es weiterreichende Überlegungen, die BRT-Busse einmal bis nach Waiblingen zu führen, inklusive einer Bevorrechtigung des ÖPNV auf der autoreichen Strecke bis nach Hegnach.

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