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Erster Eindruck bei Gespräch zählt

Bewerbungstraining an der Oscar-Paret-Schule – Kenntnisse über Firmen sind sehr wichtig – Gute Tipps von den Profis

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Ludwigsburg. Statt Mathe, Physik oder Englisch stand für die Klasse 9aG der Oscar-Paret-Schule vor kurzem ein Bewerbungstraining mit den Firmen Mesto und Schweitzer auf dem Stundenplan. Ziel der zum ersten Mal angebotenen Veranstaltung war, den Schülern Grundinformationen über das Verhalten bei einem Bewerbungsgespräch zu vermitteln. Außerdem sollten sie über die Firmen informiert und somit näher an die Unternehmen heran gebracht werden.

Die Klasse hatte sich auf diesen besonderen Tag vorbereitet und zuvor in vier Kleingruppen Bewerbungsschreiben verfasst. Jede Gruppe hatte in Teamarbeit ein Bewerbungsschreiben und einen Lebenslauf für eine Schülerin der Gruppe geschrieben. Zwei Schülerinnen bewarben sich für die Ausbildungsstelle Wasseraufbereitungsfachkauffrau bei der Firma Schweitzer Chemie, zwei weitere Schülerinnen für einen Ausbildungsplatz als Industriekauffrau bei der Firma Mesto. Wolfgang Eggerl, Geschäftsführer von Schweitzer Chemie, und Bernd Stockburger, Geschäftsführer bei Mesto, hatten im Vorfeld also Gelegenheit, das jeweils bessere Bewerbungsschreiben auszusuchen.

Die Bewerbungsgespräche begannen mit den beiden ausgewählten Schülerinnen. Neben Fragen zu Hobbys und Schulnoten stellten Wolfgang Eggerl und Bernd Stockburger auch Fragen zur Bewerbungsmotivation, zum Berufswunsch, zu Zukunftsvorstellungen und auch zu Kenntnissen über die jeweilige Firma.

Zum Erstaunen aller trat die erste Kandidatin souverän auf und führte ein perfektes Bewerbungsgespräch. Deshalb lag die Messlatte für die zweite Kandidatin schon sehr hoch. Die ließ sich nicht beirren und meisterte die Herausforderung auf ihre eigene Art und Weise ebenfalls sehr gut. Von den beiden Firmenvertretern bekamen sie dafür viel Lob und einige Hinweise, auf was man bei einem Bewerbungsgespräch noch vorbereitet sein sollte. Denn es gibt eine ganze Reihe von Bewerbungsfragen, die einen unvorbereiteten Kandidaten in die Enge treiben können, beispielsweise die Fragen, wie man zu der Entscheidung gelangt sei, sich bei der entsprechenden Firma zu bewerben und wie man sich die künftige Arbeit denn vorstelle. Auch sollte man sich vor dem Gespräch die eigenen Stärken und Schwächen genau überlegt haben.

Nach dieser erfolgreichen ersten Runde bekamen zwei andere Kandidatinnen eine Chance und zeigten, dass sie von den Tipps der beiden „Bewerbungsprofis“ bereits profitiert hatten. Das Fazit der Schüler: Es war ein gelungener Vormittag, alle Beteiligten hatten dazugelernt und dazu noch viel Spaß gehabt.

Maren Wirth, Philipp Ziegler, Lara Michelfelder, Marie Kemmler, Alia Spiegel