Ludwigsburg | 03. Februar 2015

Studie: Auch Ältere sorgen nicht richtig vor

Besonders die junge Generation zeigt sich beim Thema Patientenverfügung ahnungslos.

In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen vermuten laut einer Umfrage des Forschungsinstituts forsa im Auftrag der Central Krankenversicherung 83 Prozent, ihre nächsten Angehörigen würden die Vorsorgevollmacht automatisch erlangen. Doch auch diejenigen, die es wegen ihres fortgeschrittenen Alters wissen sollten, liegen mehrheitlich falsch: Von den Befragten ab 60 Jahren vermuten immerhin noch 62 Prozent, ihre nächsten Angehörigen übernehmen im Pflegefall automatisch die Entscheidungen.“

Nur wenige Deutsche haben mit einer Vorsorgevollmacht, Patienten- oder Betreuungsverfügung für den möglichen eigenen Pflegefall vorgesorgt. Nur 26 Prozent haben in einer Vorsorgevollmacht bestimmt, welche Person für sie Entscheidungen treffen soll, wenn sie selbst es nicht mehr können. 31 Prozent der Befragten haben durch eine Patientenverfügung für sich festgelegt, welche medizinischen Behandlungen und Eingriffe sie im Ernstfall vornehmen lassen würden. Zwei Drittel der Befragten haben dagegen bislang noch nicht geregelt, wie sie im Pflegefall behandelt werden wollen und wer wichtige Entscheidungen treffen soll.

Das betrifft selbst die Altersgruppe der 45- bis 59-Jährigen. So haben nur 29 Prozent der Befragten in diesem Alter eine Patientenverfügung und nur 23 Prozent eine Vorsorgevollmacht unterschrieben.“ Bei den jungen Menschen zwischen 18 und 29 Jahren haben sich gar 92 Prozent noch nicht durch eine entsprechende Vollmacht für den eventuell eintretenden Pflegefall vorbereitet. (ots)

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