Zeitung in der Schule
Kreis Ludwigsburg | 24. Juli 2012

Meldungen

Auf Schusters Rappen und mit Bus und Bahn

Um das Wasserkraftwerk der Süwag in Pleidelsheim zu besichtigen, sind wir von unserer Schule zunächst bis zum Kornwestheimer Bahnhof gelaufen und von dort mit der S-Bahn nach Freiberg gefahren. Von dort mussten wir dann noch mit dem Bus bis nach Pleidelsheim fahren. Und nach einem weiteren kurzen Fußmarsch haben wir dann das Wasserkraftwerk erreicht.

Aykut, Toby, Dennis

König Wilhelm II. weiht Wasserkraftwerk ein
Am 14. Dezember 1909 wurde die Elektrizitätswerk Beihingen Pleidelsheim AG mit Sitz in Beihingen gegründet. 1911 wurden Stromlieferungsverträge mit 71 Gemeinden abgeschlossen. Elektrischer Strom war vor hundert Jahren noch eine Seltenheit. Das heißt, nur die wenigsten Haushalte hatten damals schon Strom. Am 22. November 1912 wurde beschlossen, die Wasserkraftanlage zur Stromerzeugung zu bauen. Am 9. Februar 1915 wurde das Wasserkraftwerk vom damaligen König Wilhelm II. von Württemberg eingeweiht und in Betrieb genommen. Der künstliche Kanal, der zum Wasserkraftwerk führt, ist 1,6 Kilometer lang. Der Höhenunterschied zwischen Oberwasser und Unterwasser beträgt acht Meter.

Fabian

Auf die Topographie kommt es an
Jede Sekunde verdunsten auf der Erde etwa 14 Millionen Kubikmeter Wasser, hauptsächlich auf den Ozeanen. Sie gelangen als Niederschläge wieder zur Erde zurück und bilden so den natürlichen Wasserkreislauf der Natur. Wenn die Niederschläge nicht auf Meereshöhe fallen, entsteht zugleich ein mehr oder weniger großes Potenzial an Wasserkraft. So liegt Europa durchschnittlich 300 Meter über dem Meeresspiegel. In Nordamerika sind es 700 und in Asien sogar 940 Meter. Aus diesen Höhenunterschieden lassen sich gewaltige Energiemengen zur Stromerzeugung nutzen. Da die topographischen Gegebenheiten von Land zu Land verschieden sind, trägt die Wasserkraft in den einzelnen Ländern der Erde in interschiedlichem Maße zur Energieerzeugung bei. In Norwegen sind es 99,5 Prozent, in den Niederlanden wird gar keine Energie aus Wasserkraft gewonnen.

Fabian


Wie die Beleuchtung am Fahrrad funktioniert
Jeder von uns kennt einen Dynamo. Ein Dynamo ist das Teil, das am Fahrrad für das Licht sorgt. Wenn man das kleine Rädchen des Dynamos an das große Rad bringt, fängt es an sich zu drehen. Durch eine kleine Eisenstange im Inneren dreht sich ein Magnet mit. Um diesen Magnet ist eine Spule gewickelt. Diese besteht aus Kupferdraht und Eisen. Durch die Drehung des Magneten wird so in der Spule Strom erzeugt. Durch die Kabel gelangt dieser bis zu den Glühbirnen und diese leuchten dann.

Steffen

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