Ludwigsburg | 29. September 2017

Drei Spiele in nur fünf Tagen

Steelers wollen sich im oberen Tabellendrittel der DEL 2 festsetzen

Bietigheim-Bissingen. Nach drei Siegen in Folge ist Eishockey-Zweitligist SC Bietigheim-Bissingen in der DEL 2 auf Platz drei vorgerückt. Drei Spiele innerhalb von fünf Tagen wollen die Steelers jetzt nutzen, um sich im oberen Tabellendrittel festzusetzen.

Die DEL 2 scheint in dieser Saison enger zusammengerückt zu sein. Das lässt nicht nur die überraschende Tabellenführung der Eispiraten aus Crimmitschau vermuten.

„Alle Teams sind besser geworden. Das wird eine noch härtere Saison als zuletzt“, glaubt Bietigheims Trainer Kevin Gaudet. Alle vier bisherigen Partien waren bis zum Schluss umkämpft, dreimal ging es in die Verlängerung, einmal ins Penaltyschießen.

Am Sonntag beim 3:1-Heimsieg gegen die Freiburger Wölfe erlöste Tyler McNeely die Steelers erst in der Schlussminute mit seinem Schuss ins leere Tor, als Freiburg den Keeper vom Eis genommen hatte. Gaudet war erleichtert, kam aber auch noch einmal auf das Spiel am vergangenen Freitag in Bad Nauheim zurück. „Dort gab es sieben Überzahlchancen für die Gastgeber, keine einzige für Bietigheim. Das kann ich nicht verstehen, ich dachte, ich bin im falschen Film. Das war nicht fair, nicht in Ordnung. Es war nicht das erste Mal. Ich glaube, die Schiedsrichter mögen uns nicht.“

Auf harte Gegenwehr muss sich der Vizemeister nicht nur heute Abend (19.30 Uhr, Ege Trans-Arena) im Heimspiel gegen die Ravensburg Towerstars einstellen. Zwei Tage später geht es nach Weißwasser zu den Lausitzer Füchsen und am kommenden Dienstag, am Tag der Deutschen Einheit, steht bereits wieder ein Heimspiel auf dem Programm, wenn der ESV Kaufbeuren im Ellental gastiert.

von karl-heinz ullrich
Weitere Artikel aus diesem Ressort
Anzeige