deutsche eishockey-liga 2
Ludwigsburg | 17. April 2018

Schoofs sieht Duell auf Augenhöhe

Von Heimvorteil kann bislang keine Rede sein: Im Play-off-Finale zwischen den Eishockey-Zweitligisten SC Bietigheim-Bissingen und SC Riessersee steht es nach zwei Auswärtserfolgen 1:1 in der Best-of-seven-Serie. Steelers-Urgestein René Schoofs erwartet weiter spannende Duelle.

Hängt sich rein: René Schoofs hat schon drei Meisterschaften mit den Steelers gewonnen.Foto: Baumann
Hängt sich rein: René Schoofs hat schon drei Meisterschaften mit den Steelers gewonnen.Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen. „Das sind zwei Mannschaften auf Augenhöhe“, befindet der 33 Jahre alte Schoofs, der seit 2001 für Bietigheim spielt und bereits bei drei Meisterschaften der Steelers (2009, 2013 und 2015) auf dem Eis stand.

Bereits heute Abend wird die Finalhatz mit Spiel drei um 20 Uhr im Olympia-Eissportzentrum von Garmisch-Partenkirchen fortgesetzt. Dort glückte den Schwaben am Freitag mit dem 3:1-Sieg ein perfekter „Wir haben wirklich gut angefangen, aber dann viel zu viele Fehler gemacht gegen eine schnelle Mannschaft aus Riessersee“, ärgerte sich Schoofs. Die 2:0-Führung nach zehn Minuten durch Tore von Norman Hauner und Shawn Weller hätte Bietigheim eigentlich in die Karten spielen müssen, doch im zweiten Drittel lud man den SCR praktisch zum Kontern ein. „Da haben wir einen Fehler nach dem anderen gemacht und dafür bezahlt. Das darf man in den Play-offs nicht machen“, befand Trainer Kevin Gaudet, den zudem noch die Verletzung von Topscorer Matt McKnight hart traf.

Auch Schoofs forderte mit Blick auf das zweite Drittel vom Sonntag: „Da müssen wir einfach cleverer agieren, um nicht in solche Konter zu laufen.“ Dass die Moral bei den Steelers stimmt, war im Schlussabschnitt zu sehen. Die Gastgeber drängten nach Benjamin Zienteks Treffer zum 3:4 auf den Ausgleich, aber für die Verlängerung reichte es nicht mehr. Schoofs bleibt dennoch zuversichtlich für die weiteren Finalspiele: „Bei uns stimmt der Teamgeist, das ist eine tolle Mannschaft.“

von karl-heinz ullrich
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