eishockey
Bietigheim-Bissingen | 17. November 2017

Steelers beherrschen die Statistiken

Auch wenn Eishockey-Zweitligist SC Bietigheim-Bissingen mit einer Niederlage in die Länderspielpause gegangen ist, war die Tabellenführung nicht in Gefahr. Das 1:3 vor knapp zwei Wochen beim ECH Freiburg war erst die vierte Pleite der Bietigheimer im 17. Saisonspiel.

Mächtig in Fahrt: Steelers-Stürmer Shawn Weller sorgt für Tore und Vorlagen. Foto; Baumann
Mächtig in Fahrt: Steelers-Stürmer Shawn Weller sorgt für Tore und Vorlagen. Foto; Baumann

Bietigheim-Bissingen. „Wir haben alles versucht und hart gekämpft. Da kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen“, meinte Trainer Kevin Gaudet, der auch im Breisgau den Ausfall mehrerer Stammspieler registrieren musste. Dass die Schwaben dennoch Platz eins behaupteten mit vier Punkten Vorsprung auf Titelverteidiger Frankfurt, zeigt die Klasse des Vizemeisters, der wie schon in den vergangenen Jahren als Team glänzend funktioniert und mit individueller Stärke auftrumpfen kann.

Das lässt sich auch an den Statistiken ablesen. Matt McKnight führt mit 14 Treffern die Torjägerwertung der DEL 2 an, Shawn Weller liegt mit 25 Punkten bei den Scorern auf Platz fünf, nur zwei Punkte hinter Spitzenreiter Braden Pimm von den Kassel Huskies.

Weller Spieler des Monats

Weller wurde jetzt auch von der Fachzeitung Eishockey News zum Spieler des Monats in der DEL 2 gewählt.

Bei den Torhütern der DEL 2 hat Steelers-Neuzugang Ilya Sharipov vielleicht etwas überraschend den Spitzenplatz erobert. Der Youngster kam bislang auf neun Einsätze und glänzt mit 2,3 Gegentoren pro Spiel im Schnitt.

Beim heutigen Gastspiel in Ravensburg (20 Uhr) treffen die Steelers auf einen Gegner, der als Tabellenzehnter bislang noch unter seinen Möglichkeiten geblieben ist. Zuletzt ließ die Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger jedoch mit einem überzeugenden 5:2-Heimsieg gegen den SC Riessersee aufhorchen und kassierte anschließend eine unglückliche 2:3-Niederlage in Frankfurt.

Zuletzt etwas aus der Spur geraten ist Sonntagsgegner Lausitzer Füchse, der um 17 Uhr in der Ege Trans-Arena antritt. Auswärts geriet das Team von Coach Hannu Järvenpää vor der Pause in Kaufbeuren (1:7) und im Derby gegen Crimmitschau (2:5) zweimal unter die Räder und droht als Tabellenzwölfter den Anschluss an die Play-off-Plätze zu verlieren. Für die Steelers vielleicht eine gute Gelegenheit, die makellose Heimbilanz (neun Spiele, neun Siege) weiter auszubauen.

von karl-heinz Ullrich
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