eishockey
Bietigheim-Bissingen | 04. Januar 2018

Steelers geraten fast noch in Not

Zittersieg nach klarer Führung: Im ersten Spiel des neuen Jahres hielt Eishockey-Zweitligist SC Bietigheim-Bissingen Verfolger SC Riessersee gestern beim 6:3 auf Distanz.

Spannendes Duell: Bietigheims Benjamin Zientek (links) gegen Keeper Matthias Nemec.Foto: Baumann
Spannendes Duell: Bietigheims Benjamin Zientek (links) gegen Keeper Matthias Nemec.Foto: Baumann

Die Steelers mussten auch gestern ohne die verletzten Justin Kelly und Norman Hauner auskommen. Im Tor durfte Ilya Sharipov gegen seinen Ex-Club ran. Der seit acht Spielen unbesiegte SC Riessersee trat mit dem Liga-Topscorer Richard Mueller an und sah sich vor 2908 Zuschauern in der Ege Trans-Arena von Beginn an in die Defensive gedrängt.

Gleich im ersten Powerplay schlug der Spitzenreiter zu und führte nach sieben Minuten durch das Tor von Matt McKnight mit 1:0. Vier Minuten später verpasste Benjamin Zientek frei vor SCR-Keeper Matthias Nemec das 2:0.

Der Druck der Steelers hielt an und folgerichtig fiel dann auch der zweite Treffer: In der 16. Minute traf Alexander Preibisch aus kurzer Distanz. Assistpunkte durften sich Max Lukes und Rene Schoofs gutschreiben lassen.

Bietigheim machte im zweiten Drittel da weiter, wo man nach 20 Minuten auf gehört hatte. Tyler McNeely war nach einem Schlenzer von Verteidiger Benjamin Hüfner zum 3:0 erfolgreich (27. Minute). Riessersee suchte bis dahin vergeblich die Form der vergangenen Wochen und kassierte in der 36. Minute den vierten Gegentreffer. Der Schuss von Verteidiger Kodi Schwarz schien allerdings nicht unhaltbar.

Zwei Minuten später ermöglichte Bietigheim mit zwei kapitalen Schnitzern in kurzer Folge den Gästen das 1:4 durch Jakob Mayenschein.

Spannung kam auf, als Andreas Eder in der 49. Minute im Powerplay auf 2:4 für die Garmischer verkürzte. Wie in den vergangenen Heimspielen ging dem Tabellenführer die Souveränität verloren und er musste in der 52. Minute durch Maximilian Daubner den dritten Gegentreffer schlucken. Zientek erlöste die Steelers drei Minuten vor dem Ende mit dem 5:3, bevor Shawn Weller noch einen draufsetzte und den 6:3-Endstand markierte. Bereits am morgigen Freitag geht es für die Steelers um 19.30 Uhr mit einem erneuten Heimspiel in der Ege Trans-Arena gegen die Tölzer Löwen weiter.

von karl-heinz ullrich
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