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Ludwigsburg | 24. März 2017

Steelers hoffen im fünften Spiel auf Sommerfeld

Der SC Bietigheim-Bissingen hat heute die Chance auf den Einzug ins Play-off-Halbfinale der Deutschen Eishockey-Liga 2. Um 20 Uhr kommt es in der Ege-Trans-Arena zu Spiel 5 gegen Bayreuth – womöglich mit Marcus Sommerfeld.

Mit Marcus Sommerfeld ins Halbfinale? Über seinen Einsatz wird kurzfristig entschieden.Foto: Baumann
Mit Marcus Sommerfeld ins Halbfinale? Über seinen Einsatz wird kurzfristig entschieden.Foto: Baumann

Es ist ein Spiel, das der SC Bietigheim-Bissingen gerne vermieden hätte. Doch nach der 0:3-Niederlage am Dienstag kommt es heute (20 Uhr/Ege Trans-Arena) in den Play-offs der Deutschen Eishockey-Liga 2 zu Spiel 5 zwischen den Steelers und dem EHC Bayreuth Tigers. Ein Sieg und die Grün-weiß-blauen stehen im Halbfinale.

Schoch appelliert an die Fans

In den ersten drei Spielen der Best-of-Seven-Serie gingen die Bietigheimer als Sieger vom Eis, am Sonntag in eigener Halle sogar mit 9:0. Der erste Matchpuck ging jedoch in die Hose. „Wir waren nicht gut genug. Aber heute wollen wir unbedingt gewinnen – Ende“, stellt Trainer Kevin Gaudet klar. Helfen kann dabei womöglich Marcus Sommerfeld. Heute Vormittag wird entschieden, ob der Stürmer nach seiner fünffachen Rippenprellung auflaufen wird. „Er ist unser deutscher Top-Scorer. Aber man darf nicht zu viel erwarten. Er hat sechs Wochen nicht gespielt.“, sagt Gaudet über den 33-Jährigen. Dagegen braucht Frédérik Cabana nach Angaben des Trainers noch Zeit, um wieder mitwirken zu können.

Nicht eingeplant war das heutige Spiel offenbar auch bei den Fans. Die Heimkurve ist zwar bereits ausverkauft, insgesamt wurden aber erst 2100 Tickets abgesetzt – und das, obwohl es um den Einzug ins Halbfinale geht. „Volle Ränge pushen die die Mannschaft. Das ist doch auch Lob und Anerkennung für das bisher geleistete“, sagt Geschäftsführer Volker Schoch. Er hofft auf einen überdurchschnittlichen Zulauf an der Abendkasse. „Jeder der kommt, wird garantiert noch eine Karte bekommen“, verspricht er. „Die Mannschaft hätte es verdient.“

marco Jaisle
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