deutsche eishockey-liga 2
Ludwigsburg | 15. März 2017

Steelers machen den ersten Schritt

Geschenkt wurde den Steelers wahrlich nichts, aber der Play-off-Auftakt ist geglückt. Mit 5:2 gewann Eishockey-Zweitligist SC Bietigheim-Bissingen gestern das erste Viertelfinalduell gegen die Bayreuth Tigers.

Erfolgreicher Auftakt in die Play-offs: Bietigheims Max Lukes (rechts) behauptet den Puck gegen Marcus Marsall.Foto: Baumann
Erfolgreicher Auftakt in die Play-offs: Bietigheims Max Lukes (rechts) behauptet den Puck gegen Marcus Marsall.Foto: Baumann

Der Favorit hat aber noch einen weiten Weg vor sich, denn man benötigt jetzt noch drei weitere Siege, um ins Halbfinale einzuziehen. Spiel Nummer zwei steigt am Freitag um 20 Uhr in Bayreuth.

Mit Marcus Sommerfeld und Frederik Cabana musste Trainer Kevin Gaudet gestern auf zwei verletzte Leistungsträger verzichten. Als überzähliger Ausländer blieb diesmal Marcel Rodman nur ein Tribünenplatz.

Aber auch Bayreuth musste der strapaziösen Hauptrunde sowie der Viertelfinalqualifikation Tribut zollen und war leicht dezimiert nach Bietigheim gefahren. Coach Sergei Waßmiller fehlten drei Stammspieler.

Die Steelers begannen vor 2786 Zuschauern in der Ege Trans-Arena druckvoll, das erste Powerplay nach vier Minuten blieb jedoch ohne erfolgreichen Abschluss für den Vizemeister. Ein fataler Fehlpass in der eigenen Zone ermöglichte den Gästen in der 7. Minute die Führung durch Marcus Marsall.

Doch nur eine Minute später zündete dann das Powerplay der Schwaben, als Topscorer Matt McKnight blitzschnell reagierte und einen Abpraller zum 1:1-Ausgleich verwertete. Bayreuth blieb unbeeindruckt und in der 13. Minute fand ein abgefälschter Schuss von Sergei Stas den Weg ins Tor zum 1:2. Im zweiten Drittel half den Steelers, die drei der vier Hauptrundenduelle mit dem Aufsteiger für sich entschieden hatten, erneut ein Powerplay auf die Sprünge.

Als Bayreuths David Wohlberg auf der Strafbank saß, schlenzte David Wrigley den Puck in der 24. Minute zum 2:2 ins Netz. Erstmals in Führung lagen die immer offensiver agierenden Bietigheimer nach 33 Minuten, als Sebastian Alt die Scheibe über die Linie drückte.

Und die Steelers legten nach: Einen perfekten Pass von Rene Schoofs brauchte Max Lukes in der 44. Minute nur noch zum 4:2 ins Tor zu schieben. Den 5:2-Endstand besorgte Benjamin Zientek.

von karl-heinz ullrich
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