eishockey
Ludwigsburg | 22. September 2017

Steelers setzen auf ihr Powerplay

Aus dem schweren Auftaktprogramm ist Eishockey-Zweitligist SC Bietigheim-Bissingen mit drei Punkten herausgekommen. Gegen Bad Nauheim und Freiburg soll jetzt die Ausbeute erhöht werden.

Will die Punkteausbeute erhöhen: Steelers-Trainer Kevin Gaudet.Foto: Baumann
Will die Punkteausbeute erhöhen: Steelers-Trainer Kevin Gaudet.Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen. Zweimal musste der Vizemeister am vergangenen Wochenende in den Duellen mit Meister Frankfurt und Kassel in die Verlängerung.

Während das Team von Trainer Kevin Gaudet in der Neuauflage des vergangenen Play-off-Finals am Frankfurter Ratsweg eine schnelle 2:0-Führung verspielte und schließlich mit 3:4 nach Verlängerung unterlag, drehte man das Match gegen die Kassel Huskies und jubelte nach einem 1:3-Rückstand über das Siegtor von Verteidiger Dominic Auger in der Overtime zum 4:3.

Die Niederlage in Frankfurt wurde unterschiedlich bewertet. „Es war ein gutes erstes Spiel, aber leider nicht mit dem gewünschten Ergebnis“, befand Stürmer Shawn Weller, während Gaudet mit dem Abwehrverhalten seiner Mannschaft haderte. „Ich bin nicht glücklich mit den Gehirnfürzen. Das waren zu viele Fehler in der Defensive.“

Nach dem Spiel gegen die Kassel Huskies hellte sich dann die Miene des Steelers-Trainers wieder auf: „Es macht mich besonders stolz, dass die Mannschaft das noch gedreht hat.“ Vor allem im Powerplay knackten die Schwaben die starke Huskies-Defensive.

„Bietigheim hat Jahr für Jahr das beste Powerplay. Die Strafzeiten haben uns den Sieg gekostet“, stellte Kassels Coach Rico Rossi fest.

Heute Abend (19.30 Uhr) beim Gastspiel in Bad Nauheim und am Sonntag um 17 Uhr vor eigener Kulisse gegen die Wölfe Freiburg hofft Gaudet auf die Rückkehr von Kapitän Adam Borzecki sowie der Stürmer Max Lukes und Andrew McPherson, die am Auftaktwochenende verletzungsbedingt nur in der Zuschauerrolle waren.

von karl-heinz ullrich
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