Handball
Bietigheim | 23. November 2017

Bader übernimmt SG BBM

Bietigheim findet Nachfolger für den zum Saisonende ausscheidenden Trainer Mayerhoffer

Ralf Bader. Foto: Pressefoto Rudel
Ralf Bader. Foto: Pressefoto Rudel

Mit dem ehemaligen Erstliga-Spieler Ralf Bader tritt ein junger Trainer ab Sommer die Nachfolge von Hartmut Mayerhoffer beim Handballzweitligisten SG BBM Bietigheim an. Bader unterschrieb einen Vertrag zur neuen Saison mit einer Laufzeit bis 2021.

Der in Reutlingen geborene Bader spielte seit seiner Jugend beim VfL Pfullingen, mit dem er 2002 in die 1. Bundesliga aufstieg. 2006 wechselte der spielstarke Rechtsaußen und Rückraumrechte zum damaligen Regionalligisten TV 1893 Neuhausen, mit dem ihm 2009 der Aufstieg in die 2. Bundesliga und 2012 der Aufstieg in die 1. Bundesliga gelang. Nach Abschluss seines Studiums an der Universität Tübingen und dem Erwerb der Trainer-B-Lizenz leitete er von 2011 bis 2016 als Jugendkoordinator erfolgreich den Nachwuchsbereich bei der JSG Echaz/Erms.

Zudem coachte er ab 2011 die A-Jugend-Bundesligamannschaft der JSG Echaz/Erms. Im Sommer 2015 beendete der diplomierte Sportwissenschaftler seine Spielerkarriere und konzentrierte sich fortan auf seine Jugendkoordinator- und Trainertätigkeit. Nach einem Jahr als Chefcoach des Württembergliga-Teams TV Weilstetten übernahm der 37-Jährige 2016 den Trainerposten beim Oberligisten TSV Neuhausen/Filder, mit dem ihm direkt der Aufstieg in die 3. Liga gelang.

Neuer Trainer voller Vorfreude

Ebenso wie sein Vorgänger Hartmut Mayerhoffer wechselt Ralf Bader nun von der 3. Liga zur SG. „Ralf Bader kommt aus der Region und kennt sowohl die SG BBM als auch das Umfeld sehr gut. Er ist ambitioniert, ehrgeizig und hat einen klaren Plan“, blickt Geschäftsführer Bastian Spahlinger der Zusammenarbeit mit dem aufstrebenden Trainer entgegen. Ebenso freut sich der neue Coach auf die Aufgabe in Bietigheim: „Ich bin sehr glücklich, bei der SG die Möglichkeit zu haben, Trainer eines ambitionierten Bundesligateams zu werden und damit den nächsten Schritt zu machen.“ (red)

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