Bietigheim-Bissingen | 26. Februar 2018

Geschwächte SG-Frauen gegen den Thüringer HC chancenlos

Die letzte Hoffnung auf das Viertelfinale der Champions League hat sich für die Frauen der SG BBM Bietigheim nicht erfüllt. Gestern unterlagen die Handballerinnen dem Thüringer HC im deutschen Duell deutlich mit 21:34.

Kaum zu stoppen: Antje Lauenroth (links, SG) hat größte Mühe mit Josefine Huber. Foto: Baumann
Kaum zu stoppen: Antje Lauenroth (links, SG) hat größte Mühe mit Josefine Huber. Foto: Baumann

Bis auf ein paar kleine Aufbäumungsversuche war die SG BBM Bietigheim vor 1078 Zuschauern in der Ludwigsburger MHP-Arena chancenlos. Die verletzungsgeschwächten Handballerinnen unterlagen im deutschen Champions-League-Duell dem Thüringer HC deutlich mit 21:34. Die zuvor ohnehin nur noch geringen Chancen auf ein Erreichen des Viertelfinales haben sich somit erledigt. Damit bleibt der amtierende deutsche Meister auch im vierten Pflichtspiel in Folge sieglos. Zu klären gab es nach der Partie offenbar einiges. Coach Martin Albertsen ließ bei der Pressekonferenz nach dem Spiel lange auf sich warten, machte dann aber eine klare Ansage: „Es ist nicht okay, dass Thüringen hier in unsere Halle kommt und 34 Tore macht. Das akzeptiere ich einfach nicht.“

Hoffnungsvoll in die Halbzeit

Die SG erwischte schon einen schlechten Start. Nach sechs Minuten hatten die Gäste aus Thüringen bereits fünf Treffer erzielt, während Bietigheim noch ohne Erfolg dastand. Coach Albertsen nahm die erste Auszeit. Danach gelang Antje Lauenroth zwar der 1:5-Anschluss, grundsätzlich änderte sich am Spielgeschehen allerdings wenig. Der THC dominierte und gab den Ton an. Gordona Mitrovic brachte die Gäste in der 24. Minute sogar mit 8:16 in Führung.

Die Bietigheimerinnen ließen sich dennoch nicht hängen und hielten dagegen. Zwischenzeitlich mit Erfolg – kurz vor der Halbzeit erzielte Luisa Schulze das 13:17. Zuvor parierte Valentyna Salamakha stark. Damit war rechtzeitig zur Pause die Hoffnung bei der SG zurück.

Im zweiten Durchgang knöpfte Bietigheim an den guten Lauf an. Nach einem Gegentor zu Beginn verkürzten Ines Ivancok, Lauenroth und Fie Woller auf 16:18. Allerdings setzte dem der THC nach einer Auszeit ebenfalls einen 3:0-Lauf entgegen (16:21). Danach konnte Bietigheim keine Akzente mehr setzen und konzentrierten sich auf Schadensbegrenzung.

Bereits am Mittwoch um 19.30 Uhr sind die SG-Frauen wieder gefordert. Zum Bundesliga-Duell kommt der VfL Oldenburg in die Sporthalle am Viadukt.

SG: Salamakha, Wester; Bilthoft, Lauenroth (5), Smeets (1), Ivancok (2), C. Woller (2), Schulze (3), Kudloac-Gloc (4), Hundahl, F. Woller (4).

Marco Jaisle
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