Champions League
Erfurt | 29. Januar 2018

SG BBM unterliegt ersatzgeschwächt beim Thüringer HC

Bietigheims Start in die Champions League-Hauptrunde ist missglückt. Beim Thüringer HC unterlag der personell geschwächte deutsche Meister mit 28:26. Der Traum vom Einzug ins Viertelfinale erhielt damit einen Dämpfer. Einmal mehr standen bei der SG personelle Probleme im Blickpunkt. Die Woller-Zwillinge ergänzten die lange Liste der Ausfälle. Cecilie laboriert an einer Handverletzung. Fie wurde wegen Knieproblemen nicht eingesetzt.

Martin Albertsen standen mit Karola Kudlacz-Gloc und Charris Rozemalen nur noch zwei erfahrene Rückraumakteurinnen zur Verfügung. Sein Gegenüber Herbert Müller erkannte die daraus resultierende Chance. Er verordnete Kudlacz-Gloc eine Sonderbewacherin und nahm sie damit aus dem Spiel. So lastete die Verantwortung im Rückraum weitgehend auf Rozemalen. Die Holländerin löste das zunächst gut, stürzte aber nach zehn Minuten bei einem erfolgreichen Torwurf auf die Hüfte und fiel ebenfalls aus. Die verbliebenen Bietigheimerinnen, fast durchwegs Kreis- und Außenspielerinnen, mussten meist auf ungewohnten Positionen agieren, schafften es aber trotzdem, die Partie lange offen zu halten. Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte konnte sich Thüringen von 9:8 auf 12:8 absetzen.

SG: Salamakha, Wester; Biltoft (2), Rozemalen (5), Lauenroth (4), Smeets (1), Ivancok (2), Schulze (1), Kudlacz-Gloc (5), Hundahl, Scheib, Malestein (6). (joh)

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