Hockey
Ludwigsburg | 16. September 2017

HCL startet zu Hause mit Berliner Doppelpack

Für den HC Ludwigsburg steht am Wochenende die Saisonpremiere zu Hause an: Die Rothemden empfangen in der 2. Feldhockey-Bundesliga gleich zwei Berliner Mannschaften.

Kapitän Severin Schmidt erwartet mit dem HCL zu m Heimauftakt die Gegner aus Berlin. Foto: Baumann
Kapitän Severin Schmidt erwartet mit dem HCL zu m Heimauftakt die Gegner aus Berlin. Foto: Baumann

Ludwigsburg. Nach dem 3:3 zum Ligaauftakt in Limburg erwartet der HC Ludwigsburg am Samstag (16 Uhr) die Zehlendorfer Wespen und am Sonntag (13 Uhr) den SC Charlottenburg.

„Die Zehlendorfer haben vorige Woche den Absteiger aus der 1. Bundesliga deutlich geschlagen, gegen die Wespen sind es immer enge Matches gewesen“, ordnet HCL-Spielführer Severin Schmidt die Gegner aus der Hauptstadt ein, „Charlottenburg ist als Aufsteiger wohl etwas schwächer einzuschätzen, aber gegen den SSC konnten wir in den letzten Jahren nur einmal gewinnen – das wird also nicht einfach. Zwei Siege wären aber natürlich nicht schlecht.“

Ludwigsburgs Coach Daniel Weißer drückt der Schuh seit dem Weggang von einigen etablierten Zweitliga-Angreifern im Sommer vor allem im Sturm. Immerhin ist der in Limburg verhinderte Manuel Baitis gegen die Berliner wieder mit von der Partie. Auch der junge Moritz Lipinski dürfte vorne eine Option sein, der Youngster deutete bereits beim Auftaktremis in Hessen seine Zweitliga-Tauglichkeit erneut an.

Die Ludwigsburger müssen am Samstag ihren Eckenspezialisten Michael Josek ersetzen, er wird nur am Sonntag dabei sein. Marcel Stumpp wird ebenfalls nur sonntags spielen.

Möglichst ohne Foul verteidigen

„Zwei Spiele an einem Wochenende sind derzeit noch zu früh für ihn“, erklärt der Chefcoach, „wir wollen in unseren offensiven Aktionen mehr Tempo aufnehmen und im eigenen Kreis ohne Foul und Fuß verteidigen.“

Im Videostudium war zu erkennen, dass der HCL in Limburg den Gegner über die komplette Partie kein einziges Mal aus dem Spiel heraus auf das eigene Tor schießen ließ. „Wir müssen also weniger Leichtsinnsfehler im eigenen Schusskreis machen, die zu einer kurzen Ecke führen“, leitet Daniel Weißer daraus ab.

Klaus Teichmann
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