Ludwigsburg | 10. November 2018

SV Ludwigsburg will Rechnung begleichen

Die Wasserballer des SV Ludwigsburg empfangen an diesem Samstag um 18 Uhr im Stadionbad den Vorjahresvierten der Pro B in der Bundesliga und wollen den zweiten Sieg im zweiten Spiel einfahren.

Nach dem deutlichen 14:8-Auftaktsieg bei der SGW Rhenania Köln/Poseidon BW in der DWL (Deutsche Wasserball Liga) ist die Marschroute auch im zweiten Spieltag für die Ludwigsburger Wasserballer klar: Gegen den SC Wedding Berlin sollen zwei weitere Punkte folgen. „Wenn wir zu Hause spielen, erwarte ich immer einen Sieg, unabhängig vom Gegner“, sagt SVL-Kapitän Adrian Jakovcev.

Vor allem mit den Berlinern hat die Mannschaft um SVL-Trainer Sven Schulz noch eine Rechnung offen: genau vor einem Jahr verlor der SVL in seiner ersten Bundesligasaison gegen Wedding zu Hause mit 9:10. Der Sieg dürfte nun angesichts des breiten Kaders nur eine Frage der Form sein. Doch die Barockstädter um Jakovcev sind gewarnt: Denkbar knapp mit 9:10 verloren die körperlich starken Berliner um ihren neuen Trainer Sven Marschalek gegen den A-Gruppen Absteiger SV Bayer Uerdingen 08 ihren Bundesligaauftakt in der Pro B.

Erst in den letzten Minuten musste man sich geschlagen geben. Zudem sind die Berliner für ihre harte Gangart bekannt: 14 Ausschüsse kassierte man beim Heimauftakt gegen Uerdingen. „Wir haben eine Videoanalyse gemacht “, verrät Kapitän Jakovcev.

Gut einstellen müssen sich die Barockstädter besonders auf Kapitän Melwin Meißner und Tim Donner. Während der Erstgenannte der achtbeste Torschütze der Pro B aus der letzten Saison war (26 Tore/13 Spiele), kommt mit den 25-jährigen Donner ein ehemaliger deutscher Meister (2014 mit den Wasserfreunden Spandau 04).

Bojan Mrdja
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