WASSERBALL
Ludwigsburg | 07. November 2017

Trotz knapper Niederlage: SVL mit Blick nach vorne

Es war ein ausgeglichenes Spiel, doch am Ende hat es nicht gereicht: Ein dezimierter SV Ludwigsburg verlor sein erstes Bundesliga-Heimspiel der Wasserballsaison gegen den SVV Plauen mit 12:14

Holt zum Wurf aus: SVL-Torschütze Adam Blank (links) war gegen Plauen sechsmal erfolgreich. Foto: Baumann
Holt zum Wurf aus: SVL-Torschütze Adam Blank (links) war gegen Plauen sechsmal erfolgreich. Foto: Baumann

Mit gemischten Gefühlen kommentierte SVL-Trainer Laszlo Csanyi den Spielausgang. „Es war eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung, uns fehlt aber noch die Abstimmung in der Verteidigung, 14 Tore sind einfach zu viel. Außerdem mussten wir auf unsere Stammspieler Djordje Milojkovic, Antonio Tadic und Miro Tadin verzichten.“

Imponiert zeigte sich der SV Ludwigsburg vom Plauener Angriffsspiel und der Atmosphäre im Stadionbad, das mit 200 Zuschauern ausverkauft war. So lag die Mannschaft um SVL-Kapitän Adrian Jakovcev im ersten Viertel bereits mit 2:4 hinten. Im zweiten Viertel musste man sechs Gegentore (7:10), einen Spielausschluss von Miloslav Aleksic und später von Dario Labavic hinnehmen. „Wir haben in der ersten Halbzeit zu viele individuelle Fehler in der Abwehr gemacht. In der zweiten Halbzeit waren wir dann selbstbewusster und ließen nur vier Gegentore zu“, erklärte SVL-Kapitän Jakovcev.

Nach dem Spielausschluss von Labavic im dritten Viertel musste der SVL mit lediglich zwei Auswechselspielern auskommen, doch die Abwehr um Torhüter Josip Katusa war jetzt konzentrierter und ließ nur zwei Gegentore zu. Nach Ende des dritten Spielviertels stand es 9:12 aus Sicht der Barockstädter.

Ähnlich verlief das letzte Spielviertel, das SVL-Spieler Adam Blank mit seinem sechsten Tor im Spiel zum 10:12 eröffnete.

SVL-Neuzugänge überzeugen

Doch Plauen ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und sicherte sich durch zwei Tore im Unterzahlspiel den Sieg. Der junge SVL-Center Filip Zugic markierte mit seinem ersten Tor im Spiel den letzten Treffer zum 12:14-Endstand.

Besonders hervorzuheben sind die Neuzugänge Pavle Vukicevic (vier Tore), Adam Blank (sechs Tore) und Torhüter Josip Katusa, der im ersten Viertel einen Strafwurf parierte.

Am 11. November steht für den SVL ein Heimspiel im Achtelfinale des Deutschen Pokals gegen den Tabellendritten der Pro A, ASC Duisburg an.

Bojan Mrdja
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