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Basketball-Bundesliga

MHP-Riesen Ludwigsburg schlagen Bonn in der Basketball-Bundesliga nach spannendem Spiel

Die MHP-Riesen Ludwigsburg haben ihr Heimspiel gegen die Telekom Baskets Bonn mit 91:86 gewonnen. In der spannenden Bundesliga-Partie machte Jonah Radebaugh für den Bundesligisten 24 Punkte, doch auch zwei weitere Basketballer erzielten wichtige Zähler.

Jonah Radebaugh. Foto: Baumann
Jonah Radebaugh. Foto: Baumann

Ludwigsburg. Einen entspannten Sonntagnachmittag hatten die 2254 Basketball-Fans gestern in der MHP-Arena wahrlich nicht. Stattdessen blieb das Spiel der MHP-Riesen Ludwigsburg gegen die Telekom Baskets Bonn bis zuletzt spannend. Doch weil Jonah Radegbaugh mit 24 Punkten überragte, Rawle Alkins in entscheidenden Momenten lieferte und Justin Simon von der Freiwurflinie am Ende cool blieb, siegte der Bundesligist aus der Barockstadt mit 91:86.

„Die Konzentration war heute insgesamt gut, das hat man auch an der Freiwurfquote gesehen“, sagte Riesen-Trainer John Patrick nach der Partie und verwies auf die 18 Treffer aus 21Versuchen. Beide Teams begegneten sich von Beginn an auf Augenhöhe. Nach anfänglichem Rückstand glichen für die Riesen Radebaugh per Dreier und Simon mit einem gewaltigen Dunking zum 9:9 aus (6. Minute).

Häufiger Führungswechsel

Im Anschluss konnte sich bis zur Halbzeit keiner der beiden Teams absetzen. Bonn und Ludwigsburg waren jeweils mit fünf Punkten vorne, sechs Mal wechselte die Führung. Mit einem 40:38-Vorsprung für die Gastgeber ging es in die Kabinen.

In der zweiten Hälfte erhöhten die Riesen das Tempo und brachten Bonn in Probleme. Nachdem er zuvor durch zwei Blocks vor allem defensiv Akzente gesetzt hatte, gelangen Rawle Alkins in der 15. Minute mit einem Dreier zum 58:48 die ersten Punkte. Wenig später war die Führung auf 14 Punkte ausgebaut. „Da dachte ich, dass wir das Spiel haben. Aber Bonn hat sich zurückgekämpft“, sagte Patrick. Bis zum Ende des dritten Viertels glich Bonn wieder aus.

Beim Stand von 68:68 versprach das Spiel eine spannende Schlussphase. Und tatsächlich ging es auch im viertel Viertel hin und her. Knapp drei Minuten vor dem Ende drückte Alkins den Ball zum 82:79 in den Korb und riss die Riesen-Fans damit von ihren Sitzen. Eine Minute später steuerte er ein Dreipunktespiel zum 85:81 bei. Zwar kam Bonn 34 Sekunden vor Schluss durch einen Dreier von Skyler Bowlin noch einmal auf 84:85 heran, aber die Riesen waren von der Freiwurflinie cool. Simon wurde drei Mal gefoult und traf alle sechs Würfe (91:84). Darauf hatte Bonn keine Antwort mehr.

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