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basketball Champions League

Nächstes deutsches Duell für Riesen

Die MHP-Riesen Ludwigsburg haben ihren 25-Punkte-Vorsprung verteidigt und stehen erneut im Viertelfinale der Basketball-Champions-League. Nach dem Erfolg über die EWE Baskets Oldenburg kommt es nun zum nächsten Duell mit einer Bundesliga-Mannschaft.

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Ruppiges Duell: Mickey McConnell (links ) gegen Ludwigsburgs Adika Peter-McNeilly. Foto: bm

Ludwigsburg. Im Viertelfinale der Basketball-Champions-League treffen die MHP-Riesen auf medi Bayreuth. Schon bevor die Riesen gestern im Rückspiel gegen die EWE Baskets Oldenburg bei der 74:86-Niederlage ihren Vorsprung verteidigten, spielte Bayreuth bei Besiktas Istanbul 84:84. Das reichte den Franken nach ihrem Hinspielsieg. Nun kommt es am Dienstag, 27. März, in der MHP-Arena zum ersten Aufeinandertreffen. Das entscheidende Spiel um die Qualifikation für das Finalturnier (4. bis 6. Mai) findet eine Woche später am Mittwoch, 4. April in Bayreuth statt.

Ludwigsburg war gestern mit einem Vorsprung von 25 Punkten aus dem 88:63-Hinspielerfolg ins Rückspiel gegen Oldenburg gegangen und somit trotz Niederlage in die Runde der letzten Acht eingezogen. „Wir holen den Pokal“, sangen die Riesenfans unter den 2129 Zuschauern in der MHP-Arena nach der Partie. „Oldenburg hat aggressiver gespielt als wir und besser von außen getroffen“, sagte Riesen-Trainer John Patrick. Zum kommenden Gegner Bayreuth fand er positive Worte: „Es ist gut für die Liga, wenn zwei deutsche Teams im Viertelfinale stehen.“

Die Riesen starteten nicht gut. Rickey Paulding brachte die Gäste zunächst nach vorne. Die Führung wechselte danach mehrfach. Gegen Ende des Viertels gelang den Ludwigsburgern ein 5:0-Lauf zum 18:15 dank Justin Sears, Jacob Wiley und einem Freiwurf von Kerron Johnson.

Im zweiten Durchgang lief es zunächst gut für Ludwigsburg. Adika Peter-McNeilly verwandelte einen Dreier, danach wurde Thomas Walkup beim Korberfolg gefoult und traf den anschließenden Freiwurf zum 24:15. Wenig später machte Elgin Cook die Führung mit einem Distanzwurf erstmals zweistellig (34:24). Doch Ludwigsburg hielt das Tempo nicht durch. Unkonzentriertheiten tauchten auf und Oldenburg nutzt das, um sich wieder heranzukämpfen. Vor allem in der Defensive brachten die Schwaben nicht die gewohnte Intensität auf das Parkett. Dennoch ging Ludwigsburg mit einer knappen 48:46-Führung in die Halbzeitpause.

Im dritten Viertel drehte Oldenburg das Spiel – wenn auch knapp. Mehrere Dreipunkterfolge führten zum 65:62 für die Gäste vor dem Schlussdurchgang.

Wäre es ein gewöhnliches Bundesliga-Spiel gewesen, wäre es nun nochmal mächtig spannend geworden. Doch angesichts des großen Vorsprungs der Gelb-Schwarzen aus dem Hinspiel plätscherten die Schlussminuten vor sich hin.

Ludwigsburg gelang in der 34. Minute noch einmal der Ausgleich, aber Oldenburg traf weiter gut aus der Distanz und sicherte sich den am Ende verdienten, wenngleich unbedeutenden 86:74-Sieg.