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Basketball

Zittersieg zum Start ins neue Jahr

Die Ludwigsburger Basketballer sind mit schlotternden Knien ins neue Jahr gestartet. In einem hart umkämpften Spiel behielten die MHP-Riesen gegen den Mitteldeutschen BC mit viel Glück und dank ihres enormen Kampfgeistes mit 93:86 (46:40) die Oberhand.

Dynamisch: Ludwigsburgs Aaron Best (links) im Duell mit Tremmell Darden.Foto: Baumann
Dynamisch: Ludwigsburgs Aaron Best (links) im Duell mit Tremmell Darden. Foto: Baumann

Ludwigsburg. Es war ein Zittersieg, für den die Ludwigsburger bis zur letzten Sekunde hart kämpfen mussten. Immer wieder brachten sie sich mit überhasteten Aktionen und unnötige Fouls selbst in die Bredouille und überstanden die chaotische Schlussphase nur mit viel Glück.

Mit gestärktem Selbstbewusstsein nach fünf Siegen aus sechs Spielen gingen die Ludwigsburger zum Jahresaufgalopp vor 2846 Zuschauern zunächst diszipliniert zur Sache. Owen Klassen, bereits vor drei Tagen gegen Gießen mit einer soliden Vorstellung, eröffnete den Korbreigen. Adam Waleskowski knüpfte ebenfalls nahtlos an seine überzeugende Form aus dem vergangenen Jahr an, so dass die Riesen schnell einen komfortablen Vorsprung herausspielten. Kelan Martin beendete das erste Viertel mit einem Distanzwurf zur 24:12-Führung.

Doch auch die vom Abstieg bedrohten „Wölfe“ aus Weißenfels hatten nach dem wichtigen Auswärtserfolg bei den Merlins Crailsheim (89:70) Selbstvertrauen getankt. Der 80:67-Erfolg vom vergangenen Wochenende gegen Bonn gab dem Team von Trainer Aleksandar Scepanovic zusätzliche Schubkraft. Der ehemalige Ludwigsburger Adika Peter-McNeilly verkürzte per Dreier, James Farr und Trevor Releford, der bereits im ersten Viertel zweistellig traf und mit 20 Punkten und 6 Assists bester Spieler des MBC war, brachten die Gäste auf 21:25 heran. Nur der bemerkenswerten Treffsicherheit des Aaron Best (5 von 9 Dreiern) hatten es die Riesen zu verdanken, dass der zweistellige Abstand 37:27 Bestand hatte.

Nachlässigkeiten hielten die Gäste dennoch bis zur Pause auf Tuchfühlung (46:40). Was nach dem Wechsel geschah, kam einem Blackout gleich. Mit einem 8:0-Lauf übernahm der MBC erstmals die Führung (48:46).

Nur dank der Willenskraft ihres Spielmachers Crawford ließen die nervös werdenden Riesen trotz hoher Foulquote nicht abreißen. Beim Stand von 66:56 ging es in das heiß umkämpfte Schlussviertel. David McCray handelte sich einer Disziplinlosigkeit wie zuvor Waleskowski und Jones sein viertes Foul ein.

Ludwigsburg:Crawford (19/2 Dreier), Best (17/5), McCray, Klassen (8), Chapman (10), Martin (12/2), Emanga (2), Waleskowski (12/1), Jones (13), von Fintel,

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