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Deutsche Eishockey-Liga

Bietigheim Steelers haben in der DEL gegen Nürnberg Ice Tigers die nächste Chance

Nach sechs Niederlagen in Folge soll am Mittwoch im Heimspiel gegen die Nürnberg Ice Tigers die Wende gelingen – Weiss: Jeder muss sich an die eigene Nase packen

Daniel Naud.Foto: Baumann
Daniel Naud. Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen. Nach einem bemerkenswert guten Saisonstart in die Deutsche Eishockey-Liga ist Aufsteiger Bietigheim Steelers mittlerweile im harten Ligaalltag angekommen und benötigt für die nächsten Aufgaben vor allem mentale Stärke.

Die deutliche 2:8-Abfuhr am Sonntag in Bremerhaven war bereits die sechste Niederlage in Folge für die Mannschaft von Trainer Daniel Naud – bei 10:34 Toren und dem damit verbundenen Absturz auf den vorletzten Tabellenplatz. Mit Rückschlägen für den kleinsten DEL-Standort mit dem wohl kleinsten Etat war zu rechnen.

Für Naud kommt es jetzt darauf an, dass sich seine Spieler nicht allzusehr frustrieren lassen und den Kopf oben behalten. Das wird schon am Mittwoch Abend (19.30 Uhr, Ege Trans-Arena) im Heimspiel gegen die Nürnberg Ice Tigers zu sehen sein, gegen die die Steelers im ersten Saisonduell beim 0:3 etwas unter Wert geschlagen wurden.

Dann geht es im Zwei-Tage-Rhythmus weiter: Am Freitag erneut auf eigenem Eis gegen Ingolstadt und am Sonntag beim Vizemeister in Wolfsburg.

Deutliche Worte von Weiss

Nach der Schlappe in Bremerhaven fand Bietigheims Stürmer Daniel Weiss bei Magenta-Sport deutliche Worte: „Wir sind nach dem schnellen 1:0 brutal in Konter reingelaufen.“ Und forderte mit Blick auf die nächsten Spiele: „Da muss sich jetzt jeder an die eigene Nase packen, in den Spiegel schauen und sehen, was man künftig besser machen kann.“

Dabei hatten die Steelers noch am vergangenen Freitag beim 2:4 gegen Spitzenreiter Adler Mannheim demonstriert, dass man sich auch gegen die Topteams der Liga zumindest zeitweise auf Augenhöhe befinden kann. „Das Spiel hätte auch 4:4 ausgehen können und wir gehen in die Overtime“, befand Bietigheims Kapitän Constantin Braun, der einmal mehr mit die meiste Eiszeit beim Aufsteiger erhielt.

Auch Naud war angetan von der Einstellung seines Teams: „Die Jungs haben gekämpft und Schüsse geblockt. Das ist das, was wir brauchen und uns Mut für die Zukunft gibt.“

Allerdings vermissen die Schwaben ihren verletzten Stammkeeper Sami Aittokallio, der sich bislang als echte Verstärkung erwiesen hat. Cody Brenner macht seine Sache zwar ordentlich, aber die DEL ist eben auch Neuland für ihn. Nicht zum Einsatz kam in den beiden Wochenendpartien Stürmer Mitchell Heard, der als später Neuzugang prächtig eingeschlagen hat. Daniel Naud hielt sich bedeckt bei der Frage nach den Gründen: „Das ist eine interne Entscheidung.“

Regelungen für Arena-Besuch

Die Steelers wiesen gestern darauf hin, dass ab Mittwoch in Baden-Württemberg die Regeln zur Warnstufe gelten. Für den Stadionbesuch gelte daher:

Personen, die nicht geimpft sind, benötigen einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist.

Maskenpflicht besteht weiterhin in der kompletten Arena.

Schüler gelten auch in den Ferien als getestet, sofern sie einen gültigen Schülerausweis bzw. eine gültige Schulbescheinigung mit sich führen.

Geimpfte und genesene Personen müssen einen Nachweis sowie ihren Ausweis vorzeigen.

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