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Bietigheim Steelers

Bietigheim Steelers in der DEL wieder mit Aittokallio, aber ohne Weiss

Freud und Leid bei den Bietigheim Steelers: Der DEL-Aufsteiger vermeldet zwar einen Rückkehrer, hat dafür aber auch einen weiteren Spieler auf der Verletztenliste.

Vor dem Comeback: Steelers-Keeper Sami Aittokallio steht wieder zur Verfügung.Foto: Baumann
Vor dem Comeback: Steelers-Keeper Sami Aittokallio steht wieder zur Verfügung. Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen. Nach der Deutschland-Cup-Pause bat Trainer Daniel Naud seine Bietigheim Steelers am vergangenen Wochenende wieder aufs Eis. Bei den Trainingseinheiten, mit denen man sich auf die beiden Spiele bei den Kölner Haien (heute, 19.30 Uhr) und gegen die Iserlohn Roosters (Sonntag, 14 Uhr, Ege Trans-Arena) vorbereitet, stand Sami Aittokallio wieder zwischen den Pfosten.

Der finnische Stammkeeper hatte sich Mitte Oktober beim 3:2-Erfolg gegen Iserlohn ohne Fremdeinwirkung verletzt und wurde anschließend von Cody Brenner sehr gut vertreten. „Er hat ganz normal wieder mittrainiert“, teilte Naud mit, der über Aittokallios Einsatz kurzfristig entscheiden will.

Schwer wiegt allerdings der Ausfall von Stürmer Daniel Weiss. Der Neuzugang von den Schwenninger Wild Wings zog sich im letzten Spiel vor der Pause in Wolfsburg einen Fußbruch zu. „Er wird für längere Zeit nicht spielen können“, meinte Naud, der kurzfristigen Nachverpflichtungen jedoch eine Absage erteilt. „Wir machen jetzt nichts, das erlaubt uns unsere finanzielle Lage nicht.“ Zwei Ausländerlizenzen könnten die Steelers noch vergeben.

Obwohl sich Bietigheim als Neuling in der Deutschen Eishockey-Liga gut eingeführt hat, ist man als Tabellenvorletzter weiter dringend auf Punkte angewiesen. Daher will man im Ellental das bislang nicht besonders effektive Unterzahlspiel verbessern. Naud: „Das ist bislang nicht optimal, aber ich sehe schon Fortschritte.“

An die beiden Wochenendgegner haben die Steelers gute Erinnerungen. Das erste Duell mit Köln (derzeit Tabellenfünfter) entschied der Außenseiter vor der imposanten Kulisse von 11400 Zuschauern in der KölnArena mit 4:3 nach Penaltyschießen für sich und ließ sich dabei auch von einem 0:2-Rückstand nach 11 Minuten nicht aus der Spur werfen.

Gegen Iserlohn (Platz 11) lagen die Steelers im ersten Vergleich nach Toren von Brendan Ranford, Constantin Braun und Mitchell Heard nach 19 Minuten schon mit 3:0 vorne und retteten schließlich ein 3:2 ins Ziel. Die Roosters gaben am Mittwoch die Verpflichtung von Martin Schymainski bekannt. Der 35 Jahre alte Kapitän des Ligakonkurrenten Krefeld Pinguine spielte bereits von 2006 bis 2008 für Iserlohn.

Info: Die Heimspiele der Steelers finden ab sofort unter 2G-Bedingungen statt. Das heißt, dass ab Sonntag nur noch vollständig geimpfte oder genesene Personen (nur unter Vorlage des Nachweises) die Spiele live verfolgen können. Die Maskenpflicht in der Arena und am Platz bleibt bestehen.

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