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Deutsche Eishockey-Liga

Bietigheim Steelers setzen mit 5:2-Sieg bei den Krefeld Pinguinen in der DEL ein starkes Zeichen

Im Ringen um den Ligaverbleib hat sich Eishockey-Erstligist Bietigheim Steelers mit dem 5:2-Sieg bei den Krefeld Pinguinen erneut Luft verschafft.

Hürde Krefeld genommen: Steelers-Stürmer Alexander Preibisch setzt sich gegen Krefelds Lucas Lessio durch. Foto: Eibner
Hürde Krefeld genommen: Steelers-Stürmer Alexander Preibisch setzt sich gegen Krefelds Lucas Lessio durch. Foto: Eibner

Krefeld/Bietigheim-Bissingen. Die Mannschaft von Trainer Daniel Naud hat damit gute Karten, um im Schlussspurt der Hauptrunde die Klasse zu halten, zumal man gestern Abend mit Krefeld einen direkten Konkurrenten in Schach hielt. „Das war ein extrem wichtiger Sieg für uns“, atmete auch Kapitän Constantin Braun erleichtert auf.

Bei den Steelers kehrte zwar Verteidiger Markus Kojo in den Kader zurück, dafür fiel Allrounder Rene Schoofs aus. Wie schon gegen Schwenningen musste Bietigheim auch in Krefeld auf Max Renner, Benjamin Zientek und Fabjon Kuqi verzichten.

Giftige Duelle und ein starker Sami Aittokallio

Das Kellerduell war vom ersten Bully an hart umkämpft mit einigen giftigen Duellen. Die Pinguine hatten etwas mehr vom Spiel, doch spätestens beim glänzend disponierten Keeper Sami Aittokallio war Endstation.

Auf der Gegenseite verzeichneten auch die Gäste erstklassige Torchancen, so durch Braun, der in der 6. Minute nur die Latte traf. Oder durch Norman Hauner, der frei vor Krefelds Torhüter Oleg Shilin knapp verzog (9.).

Norman Hauner erlöst die Steelers

Nach der ersten Pause drehten die Steelers dann mächtig auf und zeigten sich in der Offensive äußerst effektiv. Beim 0:1 durch Hauner in der 29. Minute rettete Shilin zunächst noch mit einem gewagten Manöver gegen Tim Schüle, doch dadurch hatte Hauner bei seinem sechsten Saisontreffer freie Bahn. Das 0:2 in der 34. Minute war eine perfekte Produktion des Duos Riley Sheen (Vorlage) und C.J. Stretch (Torschütze).

Nur 45 Sekunden später stand es bereits 0:3, als Alexander Preibisch abgezogen hatte. Eine Auszeit sollte die Pinguine wieder in die Spur bringen, doch kurz vor der zweiten Drittelpause legte Matt McKnight sogar noch das 0:4 nach. Pfiffe der 1752 Fans begleiteten die Krefelder Spieler in die Kabine.

Krefeld kämpft sich zurück

Doch ganz sicher fühlen durfte sich Bietigheim noch nicht. Die Gastgeber warfen noch einmal alles in die Waagschale und kamen durch Niclas Lucenius (42.) und Lucas Lessio (56.) auf 2:4 heran. Zudem zogen die Steelers im letzten Drittel zu viele Strafen, so dass man mehrmals in doppelter Unterzahl verteidigen musste.

Der Aufsteiger überstand jedoch auch die heiklen Momente und setzte in der vorletzten Minute den endgültigen Befreiungsschlag, als Krefeld den Torhüter vom Eis genommen hatte und Brendan Ranford beim 5:2-Endstand keine Mühe mehr hatte. Am Wochenende genießen die Steelers gleich zweimal Heimrecht: Morgen Abend gastiert der EHC München um 19.30 Uhr in der Ege Trans-Arena und am Sonntag kommt es um 16.30 Uhr in Bietigheim erneut zum Derby mit den Schwenninger Wild Wings, die die Steelers nach der Olympia-Pause erst am vergangenen Freitag mit 5:3 besiegen konnten.

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