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Chef der Bietigheim Steelers Volker Schoch bleibt vor DEL-Spiel gegen Eisbären Berlin zuversichtlich

Volker Schoch gibt sich kämpferisch: „Wir werden am Ende nicht der sportliche Absteiger sein“, ist sich der Geschäftsführer des Eishockey-Erstligisten Bietigheim Steelers sicher.

„Unser Team ist intakt“, sagt Steelers-Geschäftsführer Volker Schoch. Foto: Baumann
„Unser Team ist intakt“, sagt Steelers-Geschäftsführer Volker Schoch. Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen.. Denn Schoch ist trotz der Negativserie von der Mannschaft und von der Arbeit des Trainerteams überzeugt. „Ich glaube an das Team, es ist intakt.“ Außerdem sei man „wirtschaftlich solide unterwegs“, trotz aller Probleme, die die Corona-Pandemie mit sich bringt.

Die Steelers sind nach einem guten Saisonstart mittlerweile in der harten Realität der Liga abgekommen, haben zehn der letzten 11 Spiele verloren und nehmen inzwischen einen Abstiegsplatz ein. Nach der 2:4-Heimniederlage am Sonntag gegen die Iserlohn Roosters resümierte Stürmer Norman Hauner: „Wir haben ein bisschen den Faden verloren. Durch viele Nicklichkeiten und durch die Schiedsrichter haben wir uns aus dem Spiel bringen lassen.“

Trainer Daniel Naud ließ sich von den Rückschlägen jedoch nicht entmutigen und hob die positiven Aspekte hervor: „Wir sind trotzdem fokussiert geblieben, haben vieles richtig gemacht und alles gegeben. Jeder Spieler arbeitet zu 100 Prozent.“

Weitere Neuverpflichtungen, so Schoch, seien derzeit nicht geplant. „Aber wir können nachlegen, falls nötig.“ Derweil hat sich die Torhütersituation beim DEL-Aufsteiger offenbar entspannt. Der Finne Sami Aittokallio, so etwas wie die Lebensversicherung der Steelers, ist wieder einsatzbereit. „Er ist am Freitag zu 100 Prozent dabei“, versicherte Schoch, der anmerkte, dass alle Spieler und die Verantwortlichen im Umfeld geimpft und zusätzlich getestet seien.

Die beiden Gegner der Steelers an diesem Wochenende sind gerade mächtig in Fahrt. Die Eisbären Berlin, heute Abend um 19.30 Uhr zu Gast in der Ege Trans-Arena, hatten am Dienstag keine Mühe beim 4:1-Sieg gegen die Iserlohn Roosters. Mit dem 13. Sieg im 21. Saisonspiel bleibt der deutsche Meister erster Verfolger des Spitzenduos München und Mannheim. Auch das Derby am Sonntag um 14 Uhr hat klare Vorzeichen. Gastgeber Schwenninger Wild Wings hat sein Tief offenbar überwunden und feierte am Dienstag mit dem 5:2 gegen die Straubing Tigers den dritten Sieg in Folge. Die Mannschaft von Christof Kreutzer, der in Schwenningen als Sportdirektor das Traineramt des beurlaubten Niklas Sundblad übernahm, hat als Tabellenvorletzter bereits acht Punkte Vorsprung auf Schlusslicht Bietigheim. Im ersten Vergleich mit den Wild Wings zogen die Steelers auf eigenem Eis mit 2:3 nach Verlängerung den Kürzeren.

Info: In der Ege Trans-Arena gilt die 2-G-plus-Regel. Lediglich vollständig geimpfte und genesene Personen dürfen in die Arena. Dieser Personenkreis muss zusätzlich einen negativen Schnelltest mit sich führen. Die maximale Auslastung der Arena beträgt 50 Prozent, also 2259 Zuschauer.

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