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Deutsche Eishockey-Liga
Die Bietigheim Steelers mischen weiter die DEL auf: 3:2-Sieg gegen Iserlohn Roosters

Alles im Griff: Max Renner (grünes Trikot) im Zweikampf mit Iserlohns Casey Bailey.Foto: Baumann
Alles im Griff: Max Renner (grünes Trikot) im Zweikampf mit Iserlohns Casey Bailey.Foto: Baumann
Die Bietigheim Steelers mischen als Aufsteiger weiter die Deutsche Eishockey-Liga auf und feierten am Freitagabend auf eigenem Eis beim 3:2 gegen die Iserlohn Roosters den dritten Sieg in Folge.

Bietigheim-Bissingen. Neuzugang Jalen Smereck stand am Freitag bereits im Kader des DEL-Aufsteigers und spielte mit der Nummer 50 auf dem Trikot in der ersten Reihe neben Kapitän Constantin Braun, der schneller wieder fit geworden war als erwartet.

Der US-Amerikaner Smereck war am Donnerstag von den Steelers verpflichtet worden, da man in der Defensive zwei verletzungsbedingte Ausfälle zu verzeichnen hat: Max Prommersberger und Guillaume Naud sind derzeit nicht einsatzbereit.

Der 24 Jahre alte Smereck erhielt schon einmal Vorschusslorbeeren von Trainer Daniel Naud: „Er ist läuferisch stark und passt gut in unser System. Wir hatten ihn bereits im Sommer auf dem Schirm, das hat uns die Verpflichtung jetzt viel leichter gemacht.“

Die ersten Akzente im Spiel setzten jedoch andere. In der 4. Minute schloss Mitchell Heard ein Solo zur Führung ab. Mit seinem Schlenzer überlistete er Andreas Jenike im Roosters-Tor. Iserlohn antwortete in dem hitzigen Duell mit wütenden Attacken, doch ein krachender Schlagschuss von Braun im Powerplay bescherte Bietigheim in der 17. Minute das 2:0. Effektivität pur. Doch es kam noch besser, denn in der 19. Minute erhöhte Brendan Ranford auf 3:0, assistiert von Neuzugang Smereck. Die 2378 Zuschauer in der Ege Trans-Arena waren begeistert.

Im zweiten Drittel dann ein Schock für die Gastgeber: Torhüter Sami Aittokallio verletzte sich bei einer Abwehraktion und musste in der 26. Minute vom Eis geführt werden. Für den Finnen sprang Cody Brenner ein, der in der 29. Minute durch einen Unterzahltreffer von Brent Raedeke erstmals bezwungen wurde. Iserlohn wirkte nun wie entfesselt und bereitete den Steelers einige Probleme. Doch Brenner erwies sich als Turm in der Schlacht.

Bietigheim, dass einmal mehr kämpferisch und läuferisch zu überzeugen wusste, war auch im dritten Drittel zumeist in der eigenen Zone beschäftigt und geriet mächtig unter Druck. In der 43. Minute war es dann passiert: Kristopher Foucault hatte für die Roosters den 2:3-Anschlusstreffer erzielt. Die Steelers sorgten kaum noch für Entlastung und der Ausgleich lag förmlich in der Luft. Doch Bietigheim schaffte es tatsächlich, den knappen Vorsprung ins Ziel zu retten.

Am Sonntag um 16.30 Uhr geht es für die Steelers zum baden-württembergischen Derby beim DEL-Schwergewicht Adler Mannheim.